Unterschied Tinte und Toner

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Viele, die sich einen neuen Drucker kaufen wollen, sind sich noch unschlüssig ob Sie einen Tintenstrahldrucker oder doch lieber einen Laserdrucker kaufen wollen. Deswegen wollen wir hier einmal den technischen Unterschied zwischen einem Tintenstrahldrucker und einem Laserdrucker genauer betrachten – für wen eignet sich welches Gerät am besten? Für welchen Einsatzbereich eignet sich welche Druckerart am besten? Natürlich worauf muss ich achten wenn ich in einen neuen Drucker kaufen möchte? Ein Fehlkauf kann hier durchaus sehr teuer werden, schließlich muss man nicht nur die Anschaffungskosten betrachten sondern auch die Kosten für das Verbrauchsmaterial. Im Artikel Tintenstrahldrucker vs Laserdrucker konnten wir schon feststellen, dass die neuen Profi-Tintenstrahldrucker von HP Laserdrucken in Sachen Geschwindigkeit und Leistung nicht nachstehen.

Eigenes BusinessTinte – Tintenstrahldrucker
Bei der Tinte in einem Tintenstrahldrucker handelt es sich tatsächlich um flüssige Tinte. Je nach Modell hat ein Drucker mehrere verschieden farbige Temperaturen eingebaut. Aus diesen verschiedenen Grundfarben mischt der Drucker zig Millionen verschiedene Farbtöne. So hat ein Farbdrucker mindestens drei verschiedene Grundfarben bessere Drucker haben sogar 6 Grundfarben aus denen sie ihre Farben mischen. Nachdem viele Sachen beim Ausdruck auch immer in schwarz ausgedruckt werden hat ein Farbdrucker normalerweise auch eine schwarze Patrone. Damit erspart sich der Drucker das zusammen mischen der Farbe Schwarz. Wichtig ist es dann Drucker dass man sie der Farbe einzelnen wechseln kann. Mehrfarbigen Patronen muss man immer schon wechseln wenn nur eine Grundfarbe leer ist und verschenkt zu die restliche Tinte der anderen Grundfarben.

Tinte & Papier
Die Tinte wird beim Drucken nun in feinen Tröpfchen auf das Papier auf gesprüht. Hier vermischen sich die Grundfarben und der gewünschte Farbton entsteht. Nun ist es wichtig dass man beim Drucken immer das richtige Papier verwendet. Hat man beispielsweise billiges Kopierpapier so saugt dieses die Tinte mehr auf als beispielsweise beschichtetes Papier oder Fotopapier. Man braucht also mehr Tinte für die gleiche Qualität des Ausdrucks. Doch leider ist Tinte wirklich sehr teuer. Darum sollten Sie beim Ausdruck mit einem Tintenstrahldrucker nicht am Papier sparen wenn ein Satz Farbpatronen beispielsweise 50 € kostet. Ein weiteres Problem ist das Eindruck in der Tinte. Jede Flüssigkeit Wasser oder Alkoholbasis trocknet wenn sie mit Luft in Berührung kommt ein. Warum muss man beim Tintenstrahldrucker wenn man ihn einige Zeit nicht benutzt hat auch diese angetrocknete Tinte entfernen. Das macht der Drucker automatisch und verbraucht dabei jedes Mal ein wenig teure Tinte. => Tintenstrahldrucker sollte man möglichst täglich benutzen.

Laserdrucker
Die Funktionsweise eines Laserdruckers ist eine ganz andere. Hier wird mittels eines Lasers ein Bild oder ein Text auf eine Bildtrommel projiziert. Auf dieser Bildtrommel Platon an den belichteten Stellen der Toner hängen und wird dann auf das Papier übertragen. Danach muss dieser Toner noch mit einem Heizelement, eine Fixierwalze fixiert werden. Das ist auch der Grund warum sich ein Laserdrucker vor dem Ausdruck immer erst aufheizen muss und das bedruckte Papier warm ist. Der Energieverbrauch eines Laserdruckers ist darum auch höher als bei einem Tintenstrahldrucker.

Toner und Papier
beim Laserstrahl Drucker wird der Toner nur auf das Papier aufgebracht und dann mittels Hitze fixiert. Der Toner bringt also nicht wie beim Tintenstrahldrucker ins Papier ein. Somit ist die Saugfähigkeit des Papiers irrerelevant. Im Gegenteil man darf sogar nicht jedes beschichtete Papier im Laserdrucker verwenden, da dies mitunter die Bildtrommel beschädigen würde. Beim Toner handelt es sich um ein sehr feines, trockenes Pulver. Der Vorteil liegt auf der Hand – der Toner kann ich eintrocknen. Man kann einen Laserdrucker ohne weiteres ein Vierteljahr nicht benutzen, einschalten, und er wird trotzdem einen sauberen Ausdruck liefern.

Refilltinte und Refiltoner
Nun ist es wirklich kein Geheimnis dass die Druckerhersteller nicht am Geräteverkauf sondern an der Tinte verdienen. Das betrifft Laserdrucker wie Tintenstrahldrucker gleichermaßen. So hat unser letzter Laserdrucker beispielsweise 40 € gekostet das dazu nötige USB Kabel schlug mit 15 € zu Buche. Dass da die Verhältnisse nicht passen liegt auf der Hand. Das Defizit dass die Druckerhersteller beim Verkauf der Geräte machen müssen Sie über überteuerte Tinte und überteuerten Toner wieder hereinholen. Die Tinte bzw. der Toner dem man im Handel erwerben kann liegt weit über den Herstellungskosten. Dies machen sich nun einige Firmen zu Nutze und bieten Tinte und Toner für Drucker an die sie nicht gebaut haben. Nachdem diese Firmen keine Defizite beim Drucker ausbügeln müssen können Sie Tinte und Toner wesentlich günstiger anbieten als die Originalhersteller. Wenn man beispielsweise bei Tonerpartner für unsere beiden Brother-Laserdrucker (Brother MFC 7440 und Brother HL2030) die Preise des Originaltoners mit dem kompatiblen Toner vergleicht, so kann man nur staunen. So kostet der Original Toner ca. 60 € und der kompatible Toner nicht einmal 20 €. Es gibt sogar einen XXL Toner mit der doppelten Seitenkapazität für knapp 26 €. So kostet eine Seite mit dem kompatiblen Modell 0,5 bzw. 0,7 Cent – mit dem Originalprodukt klickt man bei ca. 2,3 Cent. Bei den Tintenpatronen verhält es sich ähnlich.

kompatibe-patronenQualität
Was nun die Qualität anbelangt muss man zwischen Laserdruckern und Tintenstrahldrucker unterscheiden. Der Tintenstrahldrucker mischt, wie oben beschrieben, Abermillionen Farben aus seinen drei bzw. sechs Grundfarben zusammen. Hier kommt es nun also auf das perfekte Zusammenspiel der einzelnen Farben an. Die Viskosität der Farbe, die Anzahl der Farbpartikel pro Milliliter und die chemischen Eigenschaften der Tinte müssen genau aufeinander abgestimmt sein um einen perfekten Ausdruck herzustellen. Stimmt dieses Verhältnis nicht so hat das Bild möglicherweise einen leichten Grünstich oder die Farben wirken nicht so satt wie man das einer anderen Zusammenstellung bekommt. Es ist also schon sehr kompliziert Farbtinte nachzumachen. Beim SW-Laserdrucker ist das etwas einfacher, und auch beim Farb-Laserdrucker ist es nicht ganz so schwierig wie beim Tintenstrahldrucker.

Garantie
Oft kann man lesen dass beim Einsatz von Nicht-Orginal-Tinte und Toner die Garantie des Druckers erlischt. Aber ebenso häufig kann man lesen dass dies vollkommener Quatsch sei. Dazu können wir uns aus rechtlichen Gründen schon allein wegen der Vielzahl der Hersteller nicht äußern. Hierzu sollten Sie auf den Homepages der Hersteller nachlesen. Hier sind exemplarisch die Garantiebestimmungen von Brother. Welche Defekt wäre nun denkbar? Beim Tintenstrahldrucker könnte der Druckkopf irgendwie verkleben, oder die Tintenpatrone auslaufen. Beim Laserdrucker könnte eventuell die Bildtrommel Schaden nehmen. Es ist jedoch so dass bei den meisten Tintenstrahl-Druckern keinen Permanentdruckkopf verwendet wird sondern der Druckkopf Bestandteil der Druckerpatrone ist. Beim Laserdrucker ist die Bildtrommel ein Verschleißteil das auch getauscht werden kann. Die Mechanik des Druckers hat mit der Tinte und dem Toner nichts zu tun. Für die Juristen wäre dann sicher auch im Schadensfall eine Haftung des Fremdtintenherstellers denkbar. Unabhängig von der Garantiefrage und irgendwelchen juristischen Deknweisen, hat man meist nach dem zweiten oder dritten Einsatz von kompatiblen Toners den Gerätepreis schon wieder heraus;-)

ReisebilderFazit
Man kann mit kompatibler Tinte und kompatiblen Toner eine Menge Geld sparen. In Sachen Qualität hilft nur eins – ausprobieren. Auch die Anbieter Refill-Tinte und Toner können es sich nicht leisten schlechte Qualität abzuliefern. Die Farbnuancen bei Tintenstrahldrucker werden nur beim Fotodruck sichtbar. Wenn man also nur farbige Ausdrucke macht und keine Fotos hat man schon mal sowieseo kein Problem. Beim Fotodruck kann man immer das Farbprofilen nachjustieren und so etwas korrigieren. Das machen Profis auch bei Orginaltinte. Und natürlich kann man beim nächsten Kauf einfach einen anderen Hersteller auswählen. Beim Laserdrucker sollten grundsätzlich keine Unterschiede zu merken sein. Auch ein kompletter Fehlkauf ist bei diesen Preisen leicht zu verschmerzen.

Toner schütteln
Übrigens, falls Ihr Laserdrucker meldet, dass der Tones lehr wäre hilft ein kleiner Trick mit dem man gut und gerne noch mal 100 oder 200 Seiten ausdrucken kann. Nehmen Sie die Tonerkartusche heraus, und schütteln Sie sie einfach mal. Danach setzen Sie sie wieder ein, wie in diesem Video beschrieben, und können wahrscheinlich noch recht viele Ausdrucke mit der angeblich leeren Kartusche machen.

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