Smartphones – Marktentwicklung

e-styler Glättbürste

Smartphones sind zweifellos die Erfindung des 21. Jahrhunderts auf Consumerebene. Sie vereinen Handy, also klassisches Telefonieren, und mobiles Internet mit Sachen die man am Handy des letzten Jahrhunderts nicht erwartet hätte wie Foto, GPS, Navigationsgerät und viele weitere Infodienste. Über Apps lassen sich zudem Funktionen freischalten die nicht nur der Kommunikation dienen, wie Steuerungen aller möglichen Geräte, medizinische Geräte bis hin zu banalen Sachen wie einer Taschenlampe, Radio oder Tachometer. Kein Wunder, dass jedes Jahr mehr Smartphones verkauft werden.

handyUmsätze & Stückzahlen
Im Jahr weltweit rund 1,2 Mrd. Smartphones produziert. Allein in Deutschland werden jedes Jahr ungefähr 25 Millionen Smartphones gekauft. Der Anfangsboom ist jedoch vorbei und es gibt nur noch leichte Steigerungen. Das liegt daran, dass fast jeder schon ein Smartphone hat. Allerdings ist der Lebenszyklus eines Smartphones mit 10 Monaten relativ gering. Die höherpreisigen Geräte werden sicher länger benutzt. Bei den günstigeren Geräten lohnt sich der Wiederverkauf nach einem Jahr meist nicht mehr.

Tendenz Neukauf statt Reparatur
Die Preise für die neuen Premium-Smartphones liegen bei 600 Euro. Diese werden jedoch meist über Handyverträge verkauft. Die älteren Modelle bekommt man wesentlich günstiger. Noch günstiger sind Modelle der Anbieter aus der zweiten oder dritten Reihe. Dabei sind das keineswegs Geräte die nicht auf dem Stand der Technik sind. Die Ausstattung dieser Geräte kann sich durchaus sehen lassen, wie das Folgende.

Beispiel THL 5000
Dieses Smartphone hat einen recht großen 5 Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 1920*1080 Pixel, wie man sie auch am großen PC-Bildschirm hat. Der Prozessor ist eine 2.0 GHz Octa Core-CPU (8CPU-Kerne) mit 2GB RAM und 16GB ROM. Es besitzt zwei Kameras mit 13 beziehungsweise fünf Megapixel. Der Akku ist mit 5000 mAh vernünftig dimensioniert. So ein Power-Smartphone braucht schließlich auch entsprechend Energie. Alle Details zum THL 5000.

Die Rechnung ist einfach: So ein Smartphone muss gerade mal ein Jahr halten, dann kann man sich wieder ein Neues kaufen und hat immer topaktuelle Hardware. Kann man es zwei Jahre benutzen so hat man lediglich Kosten von 6 Euro im Monat gehabt – kein Vergleich zu einem 40-Euro Vertrag. Für das Alte gibt es sicher noch ein paar Euro bei Ebay, wenn es nicht kaputt ist. Bei einem Gerät wie dem Samsung Galaxy oder iPhone sieht das schon anders aus. Eine Reparatur übersteigt hier schnell mal die 100 Euro Grenze, vor allem wenn das Display einen Schaden hat. Das einzig Gute ist, es gibt im Internet genug Anleitungen wie man sowas auch selbst reparieren kann. Schließlich haben tausende Leute das gleiche Problem zum Beispiel einen Wasserschaden oder einen kaputten Akku. Aufgrund der großen Stückzahlen der Geräte sind die Ersatzteile relativ günstig, und vor allem überhaupt zu bekommen. Teilweise gibt es Fremdfirmen die für die großen Brands Apple und Samsung produzieren.

Big Player – Samsung & Apple
Der größte Hersteller von Smartphones ist Samsung gefolgt von Apple. Etwa jedes vierte Gerät (27%) stammt von den Südkoreanern. Auf Platz zwei folgt Apple mit 20 Prozent Marktanteil. Die beiden beherrschen also schon knapp die Hälfte des gesamten Marktes. Auf den Plätzen drei bis fünf folgen Hersteller wie Huawei, LG und Lenovo mit jeweils 6-7 Prozent. Das restliche Drittel des Marktes teilen sich alle anderen Hersteller, von denen es eine große Zahl gibt.

Fazit
Smartphones sind die Schweizer Taschenmesser des 21. Jahrhunderts. Die Entwicklung geht so schnell voran, dass die Geräte meist nur eine Lebensdauer von einem Jahr haben. Allerdings drängen immer mehr Firmen auf den Markt, die auch das Know-How haben hochwertige Smartphones zu bauen. Und wenn man die alten Smartphones nicht in den HAusmüll wirft sondern recykeln lässt muss man auch kein schlechtes Gewissen haben.

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