Ältere Drucker günstiger im Unterhalt

e-styler Glättbürste

Dass die neuesten Geräte nicht immer besser sind als atwas ältere Modelle ist eine bekannte Tatsache. Der Grund liegt darin, dass bei brandneuen Modellen oft noch Kinderkrankheiten vorhanden sind, die bei etablierten Geräten in der Regel behoben wurden. Dass man beim älteren Modell aber auch bei den Unterhaltskosten gut sparen kann ist eher weniegr bekannt. Mit kompatiber Tinte lassen sich die Kosten auf 1/20 senken.

Eventuelle Fehler ausgemerzt
Wenn sich durch den Praxistest beim Kunden heraus stellt, dass an der Handware etwas nicht in Ordnung ist, wird das der Hersteller spätestens bei der zweiten Serie dieses Modells ausgebessert haben. Andernfalls, wenn es der Hersteller nicht geschafft hat diese Mängel zu beseitigen wird sich das Gerät nicht lange am Markt halten. Dafür funktioniert der Informationsaustausch via Internet doch zu gut. doch es gibt noch weitere Gründe, die für etablierte Geräte sprechen. Meist betreffen diese Neuerungen aber die Software des Geräts – die Firmware.

Vorjahresmodelle sind meist günstiger
Auch bei Computern und Drucken gibt es einen Preisverfall sobald das neue Modell auf dem Markt ist. Das ist ähnlich wie bei allen anderen Sachen, von den Skiern bis hin zum Auto, auch. Doch die Zeit großer Fortschritte und Innovationen bei Druckern ist eigentlich vorbei – die Technik der Drucker ist ausgereift. Die meisten Verbesserungen werden hinsichtlich des Bediencomforts bei Hard- und Software gemacht.

Tinte kostet oft mehr als Champagner oder Parfüm
Eine gute Flasche Champagner, Moet oder Veuve Clicquot, kostet um die 50 Euro und hat 750 ml. Auch Parfüm ist als Luxusgegenstand recht teuer so kosten 35 ml CHANEL No5 um die 60 Euro. Auch Druckertinte ist ähnlich teuer. Da kosten beispielsweise eine Canon-Orginal-Tintenpatrone 7ml 9 Euro, oder ein ganzer Satz mit vier Farbpatronen und einer schwarzen Tintenpatrone dann knapp 60 Euro. Nun gelten Tintenpatronen eigentlich nicht als Luxusgegenstand …

Tintenkosten liegen über Hardwarekosten
Wenn man nun beispielsweise vier mal im Jahr einen neuen satz Tintenpatronen braucht liegt man damit meist schon über den Kosten für den Drucker. Dabei ist der Drucker ein riesiges Gerät mit Elektronik und besteht aus 15 Kilogramm Plastik und Metall. Im Vergleich mit 4 x 50 ml Tinte sollten die Tintenkosten kaum ins Gewicht fallen.

Tintenpatronen finanzieren die Kosten für die Hardware
Die meisten Drucker werden deutlich unter den Herstellungskosten verkauft. So gabs neulich einen Brother-Laserdrucker beim Mediamarkt für 40 Euro, das Druckerkabel hat 15 Euro gekostet. Vermutlich müsste der Drucker den 10fachen Preis kosten. Doch die Hersteller gehen einen anderen Weg. Wer einen Drucker von Brother kauft kann keine Tinte oder keinen Toner von Canon einsetzen. Man ist also an den Hersteller gebunden. Wenn man dann über Jahre bei seinem Hersteller die Tinte kauft hat der Hersteller irgendwann mal Gewinn gemacht.

Keine Obsoleszenz bei Druckern
Aus diesem Grund hat man bei Druckern auch kaum eine geplante Obsoleszenz, da der Drucker idealerweise ewig hält. Der Hersteller will ja keine Drucker verkaufen sondern Tinte. bei einem neuen Drucker macht er ja erst einmal Verlust. Kann er jedoch weiter die Tinte für den alten Drucker verkaufen macht er weiter Gewinn. Zudem wird der Kunde beid er Marke bleiben und diese sogar weiter empfehlen, weil der Drucker ja so lange gehalten hat – eine kluge Strategie!

Kompatibe Druckertinte nicht sofort verfügbar
Wer einen Drucker kauft kann mit kompatiblen Druckerpatronen eine Menge Geld sparen. Für die neuesten Geräte gibt es aber oft noch keine kompatiblen Tintenpatronen, da die Fremdhersteller mit ihrer Produktion den Orginalherstellern immer hinterher hinken.

kompatibe-patronenPreise für Tinte sinken mit der Zeit
Für farbige Ausdrucke im Büro steht hier ein Canon PIXMA MX895. Das Modell kann ist schon seit März 2012, also seit zwei Jahren, auf dem Markt. Der Drucker ist aktuell noch verfügbar und kostet bei Amazon 230 Euro. Das neuere Gerät der Canon PIXMA MX925 kostet nur 170 Euro. Die Orginalpatronen der Hersteller kosten 46 Euro für den MX895 und 57 Euro für den MX925. Der Preis für die Orginaltinte liegt beim neueren billigeren Modell um 20 Prozent höher, obwohl 10 Prozent weniger Tinte enthalten ist. Der Tintenpreis für den neueren Drucker liegt also um 36 Prozent über dem des Vorjahresmodells. Noch gravierender sieht es bei kompatibler Tinte aus. Wir haben mal die Presise für die beiden Druckermodelle recherchiert. Die Preise liegen hier noch weiter auseinander. So liegen die Preise für die Tinte bei Druckerpatronenexpress.de für das ältere Modell bei 5 Euro – für das neuere Modell bei 12 Euro. Hier ist allerdings die Tintenmenge etwas höher (+12%). Richtig sparen kann man wenn man gleich mehrere Sets Farbpatronen kauft.

  Canon PIXMA MX895 Canon PIXMA MX925
Druckerpreis 230 Euro 170 Euro
Orginaltinte 46 Euro 57 Euro
Tintenmenge 19 ml + 4 x 9 ml = 55 ml 22 ml + 4 x 7 ml = 50 ml
Preis pro 100 ml 83,60 Euro 114,00 Euro
Kompatibe Tinte 4,95 Euro 11,95 Euro
Tintenmenge 21 ml + 4 x 11 ml = 65 ml 25 ml + 4 x 12 ml = 73 ml
Preis pro 100 ml 7,61 Euro 16,36 Euro
6 x Komp. 15,95 Euro 64,90 Euro
Preis pro 100 ml 4,09 Euro 14,82 Euro
Bezeichnung PGI-525 CLI-526 PGI-550 CLI-551 XL mit Chip

Fazit:
Dass die Druckerhersteller nur an der Tinte verdienen ist nichts neues. Dass die Tinten-Preise für die neuen Drucker jedoch wie in diesem Beispiel um 36 Prozent über dem Vorjahresmodell liegen ist interessant. Mit kompatibler Tinte lässt sich viel Geld sparen. In unserem Beispiel lagen die Preise bei nur 9 beziehungsweise 14 Prozent der Orginaltinte.


Tipp:
Am Meisten lässt es sich sparen, wenn man gleich mehrere Sets an Patronen kauft. Für den Canon Pixma MX895, also das ältere Modell lagen hier die Preise für 6 Tintensets (6 schwarze und 6 x 4 farbige Tinte) nur noch bei 4,09 Euro pro 100 ml im Vergleich zu 83,60 Euro der Orginaltinte.

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