Handy Reparatur – die wichtigsten Tipps

In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich das Mobiltelefon als ständiger Wegbegleiter etabliert. Mit dem Handy kann man heute nicht nur telefonieren und Kurznachrichten verschicken. Dank moderner Technologie ist das Mobiltelefon zum wahren Multitalent geworden. Selbst Smartphones in der günstigen Preiskategorie verfügen über zahlreiche Funktionen, zum Beispiel:

  • Telefon
  • SMS Versand
  • Kalender
  • Kamera
  • MP3 Player
  • Internetfähig –somit kann man zahlreiche Apps aufs Handy laden
  • Wecker – Stoppuhr
  • Taschenrechner usw.

Während die ersten Mobiltelefone noch relativ klobig waren, sind die Smartphones der heutigen Generation vergleichsweise flach und leicht. In das Telefon wird unsagbar viel technisches Know How gepackt. Kein Wunder, dass es dabei auch zu Fehlern kommen kann. Was tun, wenn sich das Handy einfach nicht mehr einschalten lässt oder die Laufzeit des Akkus spürbar nachlässt? Zahlt sich eine Reparatur aus?

Zahlt sich eine Reparatur aus?

Ob der Handyhersteller oder die Versicherung für den Schaden am Mobiltelefon aufkommt, hängt unter anderem davon ab, ob das Handy aufgrund fahrlässigen Verhaltens kaputt gegangen ist. Stellt sich heraus, dass man selbst für die Instandsetzung bezahlen muss, sollte man genau abwägen ob sich die Reparatur überhaupt rentiert. Folgende Kriterien sind in Betracht zu ziehen:

– Seit wann besitze ich das Handy? – Bei älteren Modellen ist ein Neukauf meist die bessere Option
– Wie teuer war das Gerät?
– Was würde mich ein Ersatz im Vergleich zur Reparatur kosten?
– Bietet mein Mobilfunkbetreiber vielleicht im Rahmen einer Treue- oder Verlängerungsaktion günstige Geräte an?

Heute muss man ein defektes Smartphone nicht unbedingt beim Hersteller reparieren lassen. Zahlreiche Handyshops bieten in den meisten großen Städten günstige Tarife an. Sollten Sie aus Süddeutschland sein und eine fachgerechte Handyreparatur inkl. Garantie benötigen, können wir Ihnen mit gutem Gewissen diesen Handyshop empfehlen. Bei diesen privaten Reparaturdiensten muss man das Handy nicht einschicken – man kommt einfach mit dem kaputten Gerät im Shop vorbei. Meistens können die Mitarbeiter rasch abwägen, wie lange die Instandsetzung dauern wird. Neben den Kosten für die Reparatur sehen sich Handybesitzer im Schadensfall auch mit der Überbrückung der Zeit ohne Smartphone konfrontiert. Wer sein Gerät auch für den Job nutzt, kann kaum tagelang darauf verzichten. Je nach Art des Schadens kann man das defekte Gerät schon wenige Stunden später beim Handyshop wieder abholen. Ob sich die Reparatur lohnt, hängt natürlich in erster Linie von der Art des Schadens ab. Ein defekter Akku ist im Nu ersetzt und kostet sicher weniger als ein neues Smartphone. Den neuen Akku kann man ganz leicht selbst einbauen, somit muss man mit keinen Kosten für die Arbeitszeit des Reparaturdienstes rechnen. Teurer wird die Reparatur, wenn das Display kaputt ist. Dabei stellt sich die Frage, ob nur das Glas gesprungen oder das gesamte Display auszutauschen ist. Zum Tausch des Glases findet man zahlreiche Anleitungen im Internet – auch diese Reparatur kann man mit ein wenig handwerklichem Geschick selbst durchführen. Allerdings sollte man bedenken, dass mögliche Garantieansprüche erlöschen, wenn man selbst Hand anlegt. Wie viel man für die Reparatur zahlt, hängt von der Handymarke und vom Modell ab.

Welche Schäden sind durch Versicherungen abgedeckt?

Geht das Mobiltelefon kaputt, stellt sich zuerst die Frage wer die Kosten für eine Handy Reparatur aufkommt. Bei den meisten Geräten ist eine Garantie durch den Hersteller vorgesehen. Den genauen zeitlichen Rahmen dafür kann man in der Bedienungsanleitung nachlesen. Viele Handybesitzer verwechseln im Schadensfall die Begriffe Gewährleistung und Garantie. Die Gewährleistung kann ein Händler im Vertrag nicht ausschließen. Ein finanzieller Ersatz oder kostenloser Umtausch wird nur dann durchgeführt, wenn der Mangel am Gerät schon zum Zeitpunkt des Kaufs bestanden hat. In der Regel beträgt die Gewährleistung zwei Jahre. Kommt es eineinhalb Jahre nach dem Kauf zu einem Schaden, ist jedoch vom Kunden schwer nachzuweisen, dass genau dieser Mangel bereits beim Kauf bestanden hat. Eine Garantie wird zum Beispiel auf den Akku gegeben – dieser wird im Schadensfall ersetzt, wenn die Reparatur innerhalb des festgelegten Zeitrahmens notwendig wird. Jeder Handybesitzer sollte noch dazu die Police der Haushaltsversicherung genau durchlesen. Viele Versicherungen wurden zu einem Zeitpunkt abgeschlossen, wo noch nicht in jedem Haushalt ein Mobiltelefon zu finden war. Am besten lässt man den Vertrag überprüfen und lässt im Zweifelsfall das Smartphone nachträglich mitversichern. Wasserschäden sind übrigens von den meisten Versicherungen und Garantieleistungen ausgeschlossen. Fällt das Smartphone in die Badewanne oder ins WC, muss man für die Reparatur selbst aufkommen.

Fazit

Für ältere Gerät zahlt sich eine Reparatur oft nicht mehr aus. Ist der Schaden gering oder hatte das Smartphone einen hohen Neupreis, sollte man auf jeden Fall Angebote verschiedener Reparaturdienste einholen.

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