Wir starten mit einer klaren Einordnung: Warum effizientes Belegmanagement heute über die Geschwindigkeit der Buchhaltung entscheidet. Unser Test konzentrierte sich auf die Selbstbucher-Variante und ergab die Note 2,2; der Live-Test liegt bei 2,4.
Im Test fassen wir unter Belegprozessen Import, Ablage, Belegerkennung, Zuordnung zu Zahlungen und die Übergabe an den Steuerberater zusammen. Teilnoten zeigen Stärken und Schwächen: Nutzerfreundlichkeit 1,0 und Buchhaltungsfunktionen 1,3 sind sehr gut. Rechnungsfunktionen liegen bei 4,0; Support/Sicherheit bei 3,0.
Die Software positioniert sich stark auf Automatisierung, nennt über 10.000 Kunden und verspricht bis zu 76 % schnellere Buchungen. Wir prüfen, wie Regeln, Matching und Vorkontierung diese Einsparung realistisch erreichen.
Dieser Artikel erklärt, was die Lösung im Alltag kann, wo Grenzen liegen und für wen ein Umstieg lohnt. Im Verlauf behandeln wir Setup, Belegwege, OCR, Banking, Rechnungen, Auswertungen/DATEV, Schnittstellen, Support und Preise.
Wichtigste Erkenntnisse
- Testnote Selbstbucher: 2,2; Live-Test: 2,4 – gute Gesamtbewertung.
- Starke Nutzerfreundlichkeit und potente Buchhaltungsfunktionen.
- Rechnungsfunktionen schwächer; hier bestehen Einschränkungen.
- Automatisierungsversprechen praxisnah durch Regeln und Matching prüfbar.
- Geeignet für Anwender, die Zeit sparen und Prozesse standardisieren wollen.
Für wen lohnt sich BuchhaltungsButler beim Belegmanagement in der Buchhaltung?
Im Folgenden klären wir, wer im Alltag von der Automatisierung wirklich gewinnt. Das Programm richtet sich an Solo-Selbstständige, kleine Teams und schnell wachsende Unternehmen, die ein steigendes Belegvolumen managen müssen.
Zielgruppe laut Test:
- Einzelunternehmer und Freiberufler, die einfache Prozesse wollen.
- Kleine bis mittlere unternehmen, die Routineaufgaben standardisieren müssen.
- Wachsende Firmen, die mehr zeit für Kerngeschäft brauchen.
Automatisierung als USP: Das Angebot bietet buchhaltungsbutler automatische Vorschläge, digitale Belegwege und Regeln, die laut Anbieter bis zu 76 % schnellere Buchungen ermöglichen. So entsteht mehr zeit für Analyse und Planung.
| Typ | Passend wenn | Empfehlung |
|---|---|---|
| Solo-Selbstständige | wenig Buchhaltungswissen, einfache Abläufe | Ideal für vorbereitende Buchhaltung |
| Kleine Teams | regelmäßige Belege, Wunsch nach Effizienz | Sehr geeignet für komplette buchhaltung im Haus |
| Wachsende Unternehmen | hohes Belegvolumen, Skalierungsbedarf | Stark empfohlen; spart Zeit bei wiederkehrenden Buchungen |
Wichtig: Automatisierung spart viel zeit, ersetzt aber nicht die fachliche Prüfung bei Sonderfällen. Wenn Rechnungsprozesse oberste Priorität haben, kann ein anderes Programm sinnvoller sein.
Erster Eindruck: Einrichtung, Moduswahl und Nutzerfreundlichkeit
Ein reibungsloser Einstieg spart Zeit und Frust — das merken schon neue Nutzer nach wenigen Minuten. Die Registrierung erfolgt ohne Zahlungsdaten. Nach E-Mail-Bestätigung führt die Software direkt in die Erstkonfiguration.
Wichtige Entscheidungen sind Moduswahl (vorbereitend vs. voller Funktionsumfang) und die Wahl zwischen EÜR oder Bilanz. Die Entscheidung beeinflusst Auswertungen und Abschlussfunktionen. Bei EÜR sind Auswertungen schlanker; Bilanz-Nutzer sehen mehr Abschlussposten.
Im Setup werden USt‑ID und steuerliche Einstellungen abgefragt. Anschließend wählen Sie den Kontenrahmen. Das System bietet SKR 03 (Standard), SKR 03 Gastro, SKR 03 Ärzte, SKR 04, SKR 45, SKR 49 sowie weitere Branchenvarianten wie SKR 42.
Das Cockpit ist bewusst reduziert. Links liegt die Navigation, zentrale Funktionen sind per wenigen Klick erreichbar. Ein kurzes Tutorial hilft beim Start. Die sehr gute Nutzerführung (Teilnote 1,0) macht die Software besonders für Solo-Selbstständige und kleine Teams attraktiv.
Mobil gibt es keine native App. Belege scannen funktioniert über externe Apps plus Dropbox oder über die mobile Website. Der Workaround ist praktikabel, bleibt aber weniger bequem als Scan-to-Book bei Alternativen wie lexware office.
| Bereich | Funktion | Praxisnutzen |
|---|---|---|
| Erstregistrierung | Ohne Zahlungsdaten, E‑Mail‑Bestätigung | Schneller Einstieg, geringer Hürden |
| Moduswahl | Vorbereitend vs. voller Funktionsumfang | Flexibilität für Einsteiger und Profis |
| Rechtsform/Auswertung | EÜR oder Bilanz | Auswertungen und Abschlüsse passend wählen |
| Kontenrahmen | SKR 03/04/42/45/49 & Branchenvarianten | Passende Kontenstruktur für Branche |
| Mobilität | Keine App; Dropbox-Workaround | Scan möglich, aber weniger komfortabel als bei lexware office |
Belegmanagement mit Buchhaltungsbutler: So kommen Belege in die Software
So gelangen Belege schnell und strukturiert in die Buchhaltungssoftware. Die Wahl des Kanals beeinflusst Tempo, Fehlerquote und Zuständigkeiten im Team.
Belege per E-Mail weiterleiten
Das Weiterleiten von Rechnungen per e‑mail ist simpel und eignet sich besonders für wiederkehrende Eingangsrechnungen.
Einmalige Weiterleitungsadresse einrichten, automatische Inbox pflegen und Regeln für Zuordnung erstellen.
Upload per Dropbox
Scans oder PDFs gelangen via Dropbox in die Ablage. Dieser Workflow kompensiert die fehlende native App und ist ideal für mobile Scan‑Apps.
Partnerdienste und Schnittstellen
GetMyInvoices und Invoicefetcher holen Rechnungen aus Portalen wie Amazon oder Vodafone. Solche integrationen reduzieren manuellen Aufwand deutlich.
Per Post vs. digital
Per post gesendete Originale müssen meist manuell erfasst werden. Digitale Belege lassen sich weitgehend automatisieren — bei Mischbelegen ist Nacharbeit nötig.
| Importweg | Vorteil | Hinweis |
|---|---|---|
| Per E‑Mail | schnell, automatisierbar | Beste Wahl für wiederkehrende Rechnungen |
| Dropbox | einfacher Cloud‑Workflow | Gute Alternative bei fehlender App |
| Partnerdienste | Portal‑Automatisierung | Ideal bei vielen Online‑Rechnungen |
Praktischer Tipp: Einheitliche Dateinamen, zentrale Inbox und klare Verantwortlichkeiten verhindern Chaos im Belegfluss.
Belegerkennung & Automatisierung: Wie zuverlässig werden Rechnungen ausgelesen?
Die automatische Erfassung entscheidet oft, wie viel Zeit ein Unternehmen spart. Wir prüfen die OCR-Qualität anhand des Vergleichs zwischen dem Belegbild und den ausgelesenen Daten. Korrekturen sind jederzeit möglich und gehören zum Workflow.

Belegbild vs. Auswertung
Links sehen Sie das originale Belegbild, rechts die extrahierten Felder. Diese Gegenüberstellung zeigt Fehlerquellen schnell.
Im Test war die Erkennung sehr zuverlässig; Beträge, Datum und Steuersatz wurden meist korrekt übernommen. Eine kurze Sichtprüfung bleibt aber Best Practice.
Intelligentes Dazulernen
Das System lernt aus wiederkehrenden Mustern. Lieferanten, MwSt.-Logiken und Kontierungen werden erkannt und vorgeschlagen.
Mit jeder Korrektur verbessern sich künftige buchungsvorschläge. So sinkt die manuelle Eingabe im Laufe der Zeit deutlich.
Automatische Sortierung
Eingangs- und Ausgangsrechnungen werden automatisch getrennt. Der Dokumentenbereich wird dadurch übersichtlicher.
Probleme treten bei Sammelrechnungen oder unklaren Leistungszeilen auf. Solche Fälle müssen kurz geprüft und manuell nachgezogen werden.
| Funktion | Was getestet wurde | Praxisbewertung |
|---|---|---|
| OCR-Genauigkeit | Vergleich Belegbild vs. Auswertung | Sehr zuverlässig; kurze Prüfung empfohlen |
| Lernfähigkeit | Wiederkehrende Lieferanten/Kontierung | Verbessert Vorschläge; weniger Tippaufwand |
| Sortierung | Trennung Eingangs-/Ausgangsrechnungen | Automatisch sauber; spart Zeit beim Aufräumen |
| Fehlerfälle | Sammelrechnungen, unklare Positionen | Manuelle Korrektur nötig; System unterstützt Nachbearbeitung |
Zahlungen, Banking-Anbindung und Buchungsvorschläge im Alltag
Wer Bankkonten direkt verbindet, gewinnt Zeit beim Zuordnen von Zahlungen. Die Banking-Anbindung ist der Dreh- und Angelpunkt, weil tatsächliche Kontobewegungen die Belegzuordnung stark vereinfachen.
Bankkonten verbinden
Die Software bietet Anbindungen über finleap connect (empfohlen) oder FinTecSystems. PayPal und Stripe sind ebenfalls eingebunden. finleap ist stabil für tägliche Kontoabgleiche; FinTecSystems eignet sich bei speziellen Bankhäusern.
Matching Zahlung – Beleg
Automatische buchungsvorschläge entstehen aus Betrag, Datum und Verwendungszweck. Treffer sind oft sicher; bei Unklarheiten bleibt die manuelle Zuordnung möglich. So minimieren Sie Fehler und sparen Zeit.
Offene Rechnungen bezahlen
Offene rechnungen können direkt aus der anwendung bezahlt werden. Alternativ exportieren Sie SEPA‑XML für interne Freigaben oder Fremdbanken. Beide Wege sind praktisch, je nach Freigabeprozess.
Smarte Regeln & Sammelfunktionen
Regeln erkennen wiederkehrende Verwendungszwecke, gleiche Empfänger und Standardkontierungen. Sammelfunktionen bündeln ähnliche geschäftsvorfälle und ermöglichen schnelle Massenbuchungen.
| Funktion | Vorteil | Praxis-Tipp |
|---|---|---|
| finleap connect | Sichere Kontoanbindung, automatische Abgleiche | Ideal für tägliche Zahlungsabgleiche |
| PayPal / Stripe | Online-Zahlungen werden automatisch erkannt | Wichtig bei E‑Commerce-Umsätzen |
| SEPA‑XML | Export für zentrale Freigabeprozesse | Nutzen bei mehreren Genehmigungsstufen |
| Regeln & Sammelbuchungen | Hohe Effizienz bei vielen ähnlichen Vorgängen | Regeln regelmäßig prüfen, Plausibilitätskontrolle durchführen |
Rechnungen schreiben mit BuchhaltungsButler: Stärken, Schwächen und Grenzen
Wer viele Rechnungen schreibt, merkt schnell, wo ein Programm Grenzen hat. Die Erstellung ist sehr simpel: Rechnung erstellen, als PDF exportieren und per E‑Mail versenden.
Praktisch: Der Versand läuft aus dem Tool; eine eigene Domain funktioniert besser, wenn Sie den empfohlenen SPF‑Eintrag im DNS setzen. Alternativ nutzt das System den Absender rechnungsversand@buchhaltungsbutler.de.
Fehlende Kernfunktionen
- Kein Mahnwesen — Verzugsmanagement fehlt.
- Keine Zeiterfassung und keine Fremdwährungen.
- Kein XML‑Download für Rechnungsdaten.
Kunden und Artikel werden automatisch gespeichert und stehen als Dropdown zur Verfügung. Das ersetzt aber nicht immer eine vollständige Kundenverwaltung.
Was gut funktioniert
Angebote, Gutschriften und wiederkehrende Rechnungen sind integriert und helfen bei Routineprozessen. Für Postversand oder umfangreiche CRM‑Funktionen lohnt sich ein anderes Tool.
| Situation | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Einfache Rechnungen | Dieses Programm | Schnell, PDF & E‑Mail möglich |
| CRM, Postversand, Mahnwesen | WISO MeinBüro | Umfangreiche Rechnungsfeatures, Postoptionen |
| Komplexe Abläufe/CRM | lexware office | Besser für CRM‑ähnliche Rechnungsprozesse |
Auswertungen, Meldungen und Abschluss: UStVA, ZM und DATEV für den Steuerberater
Der Abschlussbereich zeigt auf einen Blick, welche Vorgänge noch offen sind und wo Handlungsbedarf besteht.
Dashboard‑Überblick
Das Dashboard listet fehlende Belege, unverbuchte Zahlungen und offene Posten. Jeder Eintrag verlinkt in eine Detailansicht.
Per Klick öffnen Sie die Buchung und korrigieren Felder. Das beschleunigt den Monatsabschluss deutlich.
UStVA & Zusammenfassende Meldung
Umsatzsteuervoranmeldung und Zusammenfassende Meldung werden erzeugt und lassen sich per Elster übermitteln.
Die automatische Prüfung reduziert Fehler vor dem Versand und spart Nacharbeit durch den steuerberater.
Reports, BWA und DATEV‑Export
Standardreports wie BWA sowie Summen‑ und Saldenlisten stehen direkt als Auswertungen bereit.
Der DATEV‑Export ist für die Zusammenarbeit mit der Kanzlei zentral und minimiert Medienbrüche.
Grenzen beim Jahresabschluss
Die GuV wird nicht direkt erstellt. Der Anbieter empfiehlt eBilanz+ als Ergänzung für den Jahresabschluss.
Fazit: Die Auswertungen und Meldungen sind praxisgerecht, die Zusammenarbeit mit dem steuerberater funktioniert reibungslos.
| Funktion | Nutzen | Praxishinweis |
|---|---|---|
| Dashboard | Schneller Überblick über offene Posten | Fehler per Klick korrigieren |
| UStVA / ZM | Erstellung & Versand via Elster | Vorabprüfung nutzen |
| BWA & S+L | Interne Steuerung / Reporting | Regelmäßig für Controlling nutzen |
| DATEV‑Export | Nahtlose Übergabe an Steuerberater | Export laufend prüfen |
Schnittstellen & Integration in bestehende Prozesse
Schnittstellen entscheiden oft, ob Workflows flüssig bleiben oder in Exportchaos enden. Eine saubere Integration sorgt dafür, dass Belege, Zahlungen und Löhne automatisch ankommen und nicht per Hand exportiert werden müssen.
Steuerberater-Zugang und DATEV-Übergabe
Der Steuerberater lässt sich direkt in die Nutzerverwaltung aufnehmen. So hat die Kanzlei gezielten Zugriff auf Buchungen und offene Posten.
DATEV-Export bleibt der Standard für die Übergabe. Übertragen werden Konten, Buchungstexte, Beleglinks und Summen-Salden-Listen. Das vermeidet Medienbrüche und beschleunigt die Prüfung in der Kanzlei.
E‑Commerce-Anbindungen
Für Händler ist eine zentrale Schnittstelle entscheidend. Die Lösung bietet Anbindung über Billbee als Hub sowie direkte Unterstützung für Amazon Marketplace und eBay Managed Payments.
Das Ergebnis: Orders, Gebühren und Zahlungen fließen strukturierter ein und lassen sich leichter matchen.
Lohnbuchhaltung via TAXMARO
Die TAXMARO-Integration liefert fertige Buchungssätze aus der Lohnabrechnung. Diese Buchungen landen automatisch im System und reduzieren manuelle Eingaben.
Vorteil: Weniger Fehler, höhere Prozesssicherheit und schnellere Monatsabschlüsse.
Einführungshinweis: Führen Sie zuerst einen Testlauf durch, prüfen Sie Kontenlogik und legen Sie Verantwortlichkeiten fest. So bleibt die Automatisierung treffsicher.
| Integration | Was übergeben wird | Nutzen | Praxis‑Tipp |
|---|---|---|---|
| Steuerberater‑Zugang | Zugriffsrechte, Beleglinks, S+L | Schnelle Zusammenarbeit, kein Dateiaustausch | Rechte begrenzen, Testzugang einrichten |
| DATEV‑Export | Buchungen, Konten, Belegreferenzen | Standardisierte Übergabe an Kanzleien | Export regelmäßig prüfen |
| Billbee / Amazon / eBay | Bestellungen, Gebühren, Zahlungen | Automatisiertes Matching, weniger manuelle Buchung | Shop- und Gebührenlogik vorher abgleichen |
| TAXMARO | Fertige Lohn‑Buchungssätze | Weniger Eingaben, höhere Konsistenz | Lohnkonten prüfen, Testlauf mit Musterlauf |
Service, Support und Sicherheit: Wie gut ist die Unterstützung im Test?
Nicht nur Funktionen zählen — häufig entscheidet der Service über den Erfolg im Einsatz. Wir prüfen, welche Art von unterstützung Nutzer erwarten können und wie verlässlich die Kanäle arbeiten.
Support‑Kanäle und Wissensdatenbank
Telefonische Kontakte laufen über eine Rückruf‑Bitte. Alternativ gibt es ein Kontaktformular/Ticket und eine Wissensdatenbank.
Die Datenbank liefert viel hilfe, aber die Suche schwankt und kostet manchmal unnötig Zeit.
Lernangebote: Live vs. Video
Regelmäßige Live‑Webinare sind ein klarer Pluspunkt für Teams, die Prozesse standardisieren wollen.
Die Video‑Bibliothek ist dagegen eher klein im Vergleich zu anderen Anbietern.
Reaktionszeit & Nutzererlebnis
Im Test dauerte eine Ticket‑Antwort bis zu fünf Tage. Es gibt keinen Chatbot für schnelle Rückfragen.
GoBD & Sicherheit
Die Lösung bietet eine solide GoBD‑konforme Basis. Damit sind Belege revisionssicher und auditfähig.
- Fazit: Insgesamt sinnvolle unterstützung, aber wer schnelle Antworten braucht, sollte die langsamere Reaktionszeit bedenken.
| Kanäle | Praxis | Empfehlung |
|---|---|---|
| Rückruf, Ticket | Strukturiert, aber langsam | Für Routinefragen ausreichend |
| Wissensdatenbank | Umfangreich, Suche variabel | Gut zur Selbsthilfe |
| Live‑Webinare | Regelmäßig, hoher Praxiswert | Ideal für Teams |
Preise, Tarife und Zusatzkosten: Was kostet Belegmanagement wirklich?
Vor dem Wechsel lohnt sich ein Blick auf Tarife, Limits und versteckte Zusatzkosten. Das hilft, den passenden tarif zu wählen und Überraschungen zu vermeiden.

Tarif-Überblick
Vorbereiter, Vorbucher, Selbstbucher und Premium decken unterschiedliche Bedürfnisse ab. Der Vorbereiter ist für Steuerberater-Workflows gedacht; der Selbstbucher richtet sich an Nutzer, die komplett in der Software buchen wollen.
Preisanker & Testphase
Im Test lag der preis pro Monat bei 29,95 € (Jahresbuchung). Es gibt eine 14-tägige Testphase, ideal um Import, Banking und Matching zu prüfen.
Mehr Nutzer, Limits & Aufpreise
- Zusatznutzer: 4,95 € je nutzer pro Monat.
- Inklusive: 500 belege und 1.000 Datensätze pro Monat.
- Beispiel-Aufpreise: 50 zusätzliche belege 9,95 €; 1.000 zusätzliche Datensätze 29,95 €.
| Posten | Kosten | Praxis |
|---|---|---|
| Basis (Jahresbuchung) | 29,95 €/Monat | Testlauf über 14 Tage empfohlen |
| Zusatznutzer | 4,95 €/Monat | Kalkulation bei Teamgröße beachten |
| Extra-Belege / Datensätze | z. B. 9,95 € / 29,95 € | Skalierung kann Kosten schnell erhöhen |
Rabatte: Längere Laufzeiten senken den preis. Aktionsbeispiel: Dezemberdeal mit einer Ersparnis von 129,90 €. Vergleichen Sie Gesamtkosten, nicht nur das Einstiegsangebot.
Bewertung im Test: Vor- und Nachteile von BuchhaltungsButler im Überblick
Unsere Bewertung fasst die wichtigsten Vor- und Nachteile kompakt zusammen. Die Gesamtnote liegt bei 2,2 (Variante Selbstbucher). Der Live‑Test zeigt eine nahe Wertung von 2,4, was die Praxisnähe bestätigt.
Stärken
Nutzerfreundlichkeit: Die sehr reduzierte Oberfläche erklärt Funktionen schnell. Neue Nutzer finden sich binnen kurzer Zeit zurecht.
Belegverarbeitung: belege werden zuverlässig ausgelesen, sauber gematcht und zügig gebucht. Das spart Routinezeit im Alltag.
Buchhaltungsfunktionen: Umfangreicher Kontenrahmen und solide Buchungsvorschläge machen die Software für Kernaufgaben stark.
Schwächen
Rechnungsfunktionen: Das Modul ist reduziert; Mahnwesen, Fremdwährung und Zeiterfassung fehlen.
Support‑Tempo: Die Reaktionszeiten sind ausbaufähig. Für zeitkritische Fragen fehlt oft schnelle unterstützung.
Mobile Nutzung: Es gibt keine native App. Für Nutzer, die viel unterwegs arbeiten, ist das ein echter Nachteil.
| Aspekt | Note / Bewertung | Praxis |
|---|---|---|
| Gesamtnote | 2,2 (Selbstbucher) / 2,4 (Live) | Gute Alltagsleistung, praxisnah |
| Nutzerfreundlichkeit | 1,0 | Schneller Einstieg, klare Navigation |
| Buchhaltungsfunktionen | 1,3 | Breiter Kontenrahmen, zuverlässige Buchungen |
| Rechnungsfunktionen | 4,0 | Eingeschränkte Features; externes Tool möglich |
Fazit zur Einordnung: Für Firmen, die Priorität auf belege und Buchhaltung legen, liefern die positiven bewertungen klare Kaufargumente. Wer viele rechnungen schreibt oder schnelles Support braucht, sollte abwägen oder Rechnungsprozesse extern lösen.
Fazit
Fazit
Unser Resümee zeigt: buchhaltungsbutler überzeugt in der Buchhaltung vor allem bei Belegverarbeitung und Buchungen (Teilnoten 1,0 / 1,3). Die Gesamtnote 2,2 (Selbstbucher) bescheinigt Praxisnutzen und klaren Überblick.
Die Zusammenarbeit per DATEV, die Banking‑Anbindungen und E‑Commerce‑Schnittstellen liefern echten Mehrwert für Kunden, die Prozesse automatisieren wollen. Regeln, Matching und reduzierte Klickwege schaffen mehr zeit im Alltag.
Wer starke Rechnungsfunktionen, native Mobile‑App oder intensives Mahnwesen braucht, prüft Alternativen wie WISO MeinBüro oder lexware office.
Kaufmännischer Check: passenden tarif wählen, reales Belegvolumen kalkulieren und mögliche Zusatzkosten sowie Supportbedarf einplanen, bevor Sie wechseln.



