Legen Sie bei Windows XP und auch Windows 7 auf jeden Fall die Größe der Auslagerungsdatei fest. So verhindern Sie man ein zu schnelles Fragmentieren des virtuellen Arbeitsspeicher. Ein Fragmentieren des virtuellen Arbeitsspeichers bedeutet eine höhere Zugriffszeit und damit ein langsameres System. Ideal wäre es wenn Sie den Arbeitsspeicher optimieren und den virtuellen Arbeitsspeicher auf eine eigene Partition legen. Diese Partition sollte immer am Anfang der Festplatte liegen. Dieser Bereich ist der schnellste Bereich der Festplatte, und die Zugriffszeit auf die Auslagerungsdaten wird so beschleunigt, und damit das ganze System.
Größe der Auslagerungsdatei
Die Einstellungen finden Sie unter Arbeitsplatz – Eigenschaften – Erweitert – Systemleistung – Einstellungen – Erweitert – Virtueller Arbeitsspeicher. Hier legen Sie nun die Größe und den Ort der Auslagerungsdatei fest. Stellen Sie Anfangsgröße und Maximale Größe auf den gleichen Wert ein. So bleibt die Datei und damit der virtuelle Arbeitsspeicher immer gleich groß. Der Wert für die Auslagerungsdatei sollte sicher das doppelte des Hauptspeichers sein. Bei 2 GByte RAM kann hier also ein Wert von 4096 MByte stehen. Von einem Verteilen der Auslagerungsdatei auf mehrere Partitionen ist abzuraten. Das bringt wieder Nachteile mit sich. Defragmentieren Sie unbedingt das Laufwerk der Auslagerungsdatei, um die maximale Geschwindigkeit zu erzielen und so effektiv den Arbeitsspeicher optimieren zu können. Denn wenn die Inhalte der Auslagerungsdatei verstreut sind bremst das natürlich.
Windows 7 virtueller Arbeitsspeicher
Unter Windows 7 wird natürlich auch ein virtueller Arbeitsspeicher benötigt. Daran hat sich auch beim neuen Betriebssystem nichts geändert. Sie finden bei Windows 7 den virtuellen Arbeitsspeicher unter Systemsteuerung – System und Sicherheit – erweiterte Systemeinstellungen. Die ganze Steuerung ist hier jetzt etwas genauer möglich. (siehe Bild rechts) Doch auch unter Windows 7 sollten Sie vermeiden mehr als eine Partition zu verwenden.
Partitionen anlegen
Sinnvoll ist es gleich bei der Installation sich über die Partitionen Gedanken zu machen, und für den virtuellen Arbeitsspeicher eine separate Partition anzulegen. Planen Sie hier am Besten gleich mit ein, dass Sie eventuell das RAM erweitern, und machen Sie diese Partition etwas größer. Auch im Nachhinein können Sie Ihre Partitionen natürlich noch ändern, auch wenn der Aufwand dann natürlich etwas höher ist als bei einer leeren Festplatte. Weitere Infos und Programme, wie Sie den virtuellen Arbeitsspeicher optimieren, und ihre Festplatte optimal einrichten lesen Sie im Artikel Festplatte partitionieren.
Schlagwörter: Arbeitsspeicher, Auslagerungsdatei, System, virtuell, Windows
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