Beim Hauptspeicher eines PCs gibt es eine einfache Regel: “Arbeitsspeicher ist durch nichts zu ersetzen; außer durch noch mehr Arbeitsspeicher.” Hat man mehrere Programme laufen, sind 512 MByte schnell mit Daten gefüllt. Windows beginnt dann Daten auf die Festplatte auszulagern. Die Festplatte ist allerdings im Vergleich zum RAM relativ langsam. Die Folge ist, dass die Arbeitsgeschwindigkeit sinkt. Für einen zeitgemäßen Rechner sind 1 GByte Speicher nicht zuviel. Sie können die Auslastung des Arbeitsspeichers leicht kontrollieren:
Drücken Sie gleichzeitig STRG + ALT + ENTF – daraufhin öffnet sich der Windows Task-Manager. Klicken Sie auf den Reiter Systemleistung. Unter “Physikalischer Speicher” sehen Sie wieviel Speicher noch verfügbar ist. Oft geben Programme Speicher nicht wieder frei, obwohl die Dateien schon geschlossen sind. Kandidaten hierfür sind Grafikprogramme, aber auch Browser oder der Acrobat Reader. Unter dem Reiter Prozesse finden Sie die Speicherfresser. Beenden Sie das entsprechende Programme und starten Sie es bei Bedarf gleich wieder – es braucht dann meist weniger Speicher.
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