Wie viel Sinn macht ein Desktop-PC heute noch?

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Die technische Entwicklung schreitet mit einem rasanten Tempo voran. In den letzten Jahren änderte sich die IT-Technik grundlegend, vor allem in Richtung der Smart-Devices. Vor einiger Zeit war es noch völlig normal, dass in jedem Büro oder Haushalt ein Desktop-PC anzutreffen war. Inzwischen ist dies nicht mehr all zu oft der Fall. Laptops, Tablet-PCs und weitere Smart-Devices rücken an die Stelle des herkömmlichen Schreibtischrechners. Wird Dieser vielleicht bald gänzlich verschwinden? Wie viel Sinn macht es noch, sich im Jahr 2014 einen Desktop PCneuen Desktop-PC zu kaufen?

Mehr Platz für Komponenten

Ein wesentlicher Vorteil (auch wenn dieser inzwischen etwas geschwunden ist) eines Desktop-PCs ist dessen Platzangebot im Inneren. Statt 2,5 Zoll HDDs im Notebook können zum Beispiel Festplatten im Formfaktor 3,5 Zoll aufgenommen werden, die immer noch ein größeres Speicherplatzangebot von derzeit bis zu 4 TB bereitstellen. Auch können schlichtweg mehr Laufwerke und Erweiterungskarten eingebaut werden. Auch existiert mehr Raum für Luftzirkulation sowie Lüftern für die Kühlung.

Leistungsfähigere Komponenten

Abgesehen von den größeren Festplatten sind die Komponenten für Desktop-PCs auch in anderer Hinsicht potenziell deutlich leistungsfähiger. So gibt es zum Beispiel

– schnellere Prozessoren,
– größere RAM-Bausteine,
– effizientere Grafikkarten,
– oder High-End Soundkarten

für den Desktop-PC, der somit Notebooks und vor allem auch Tablet-PC von der Performance her aussieht. Allerdings auch nur dann, wenn man sich im High-End-Bereich bewegt.

Die Sache mit den Bildschirmen

Zu den wichtigen Argumenten die für die Nutzung von Desktops sprechen gehören auch die größeren Bildschirme die ein solcher PC standardmäßig verwendet. Hierbei sollte man allerdings auch bedenken, dass es natürlich möglich ist, sein Notebook mit einem zusätzlichen Display auszustatten. Unschlagbar werden Desktop-PCs in Sachen Bildschirme erst dann, wenn man mindestens zwei große Displays oder sogar drei und mehr parallel nutzen möchte. Hier kommen Notebooks von der Grafikpower her einfach nicht mit.

Individuelle Systeme

Der Hauptgrund für viele, die sich auch im Jahr 2014 noch einen Desktop-Rechner zulegen, ist sicherlich darin zu finden, dass man ein solches System völlig frei konfigurieren kann. Wer sich ein einigermaßen großes Gehäuse kauft, der ist völlig frei in der Wahl des Motherboards, Prozessors, der Grafikkarte, den Speicherbausteinen sowie dem Massenspeicher und weiteren Komponenten. So entstehen Systeme, die genau auf ihre (teils sehr ambitionierten) User zugeschnitten sind. Es sind also eher die IT-Profis, die sich heute noch für den Neukauf eines solchen Systems entscheiden.

Gaming: Ein wichtiger Grund für die Rechenpower!

Sieht man einmal von IT-Experten und Powerusern ab, so ist sicherlich auch das Gaming von Bedeutung für die Tatsache, dass Desktop-PCs nicht so recht kleinzukriegen sind. Wer am PC täglich Call of Duty in der höchsten Detailstufe zockt oder für den nächsten War bei End of Nations trainiert, der hat sicherlich gehobene Ansprüche an die Performance seines Systems. Dieses findet man nicht oder nur zu einem deutlich schlechterem Preis-Leistungs-Verhältnis bei Notebooks oder gar Smart-Devices wie Tablet-PCs.

Notebook ReparaturReparaturfreundlichkeit und Garantie
Eine ganz wichtige Sache ist auch die Reparaturfreundlichkeit. BEi einem Notebook kann man ohne große Kosten verursachen zu wollen gerade mal Festplatte und RAM rauschen. Ein Problem beim Notebook ist die Hitzeentwicklung. Ist die Kühlung des Notebooks verschmutzt wird die CPU zu heiß und es folgen Abstürze. Beim PC kann man einfach sauber machen, oder die Komponenten tauschen; beim Notebook ist das nicht so einfach. Die Garantie deckt so etwas nicht ab.

Fazit:
Es gibt durchaus einige Gründe nach wie vor auf Desktop-Rechner zu setzen. Der Ganz normale User ohne spezielle Ansprüche kommt jedoch zukünftig sicherlich ohne Desktop-PC und kann zum Beispiele auf Standard-Notebooks setzen.Spätestens aber wenn mal was am Notebook defekt ist, weiß man warum man lieber sich einen PC gekauft hätte;-)

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