Wenn der Platz auf Ihrer Festplatte langsam eng wird gibt es naturgemäß zwei verschiedene Auswege – Daten löschen oder Computer erweitern. Das Löschen von Inhalten ist sicherlich die günstigste Variante. Öffnen Sie hierzu Systemsteuerung – Software und sortieren Sie nach letzter Zugriff. Da werden Sie schon einige alte Bekannte finden, die Sie nicht mehr brauchen. Als nächstes sollten Sie mit dem Explorer Ihre Verzeichnisse durchforsten, ob Sie verschiedene Daten löschen können. Einzelne Hilfe- oder Readme-Dateien zu löschen ist vergebene Liebesmüh. Das war bei Festplattengrößen von 1 GByte noch sinnvoll – heute ist das Zeitverschwendung. Wenn Sie Ihr System grob gereinigt haben sollten Sie Ihre Festplatten defragmentieren. Das steigert die Zugriffsgeschwindigkeit.
Upgrade mit internen Festplatten
Stellen Sie zunächst fest welche Anschlüsse ihr Mainboard hat. Hier gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten. Ältere PCs nutzen meist noch die IDE-Schnittstellen, während die neueren PCs die kleinen SATA-Schnittstellen verwenden. Interne Festplatten haben den Vorteil, dass sie schön aufgeräumt sind. Aber sie sind natürlich auch immer angeschaltet und brauchen Strom. Das verursacht nicht nur Kosten, sondern auch zusätzliche Wärme im Computer selbst. Auch in Punkto Sicherheit ist es um die internen Platten nicht optimal bestellt. Denn wenn ein Virus sich Ihrer Festplatten annimmt ist wahrscheinlich auch die zweite Festplatte gelöscht. Dafür können Sie natürlich schnell Ihre Daten auf die neue Festplatte kopieren.
Upgrade mit externen Festplatten
USB-Festplatten gibt es in verschiedenen Baugrößen: 1,8 Zoll, 2,5 Zoll und 3,5 Zoll. Die größeren Festplatten haben im Allgemeinen mehr Speicherplatz bei niedrigeren Kosten. Typische Größen sind 1,8 Zoll, 120 GByte 120 Euro, 2,5 Zoll 500 GByte 100 Euro, 3,5 Zoll 1000 GByte 100 Euro. Ein Vorteil ist, dass Sie die Platte mitnehmen können und an jeden anderen PC anstecken können. Wenn sie das vorhaben sollten Sie die 2,5″-Bauform nehmen. Für die Stromversorgung reicht ormalerweise das USB-Kabel, so dass Sie kein Netzteil mitnehmen müssen. Festplatten werden im Betrieb recht heiß. Je nach Modell haben die Festplatten eine aktive Kühlung in Form eines Lüfters. Wenn Sie die Platte jede Woche für 2 Stunden zum Backup laufen lassen werden Sie kein Problem mit der Lebensdauer haben. Wenn Sie die USB-Festplatte permanent mitlaufen lassen, sollten Sie eine aktiv gekühlte Platte nehmen.
Schlagwörter: Backup, Datensicherheit, Defragmentieren, Festplatten, USB
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