Das DSL-Netz

Die Abkürzung DSL kennt jeder Bürger, der einen Internetanschluss besitzt. DSL bedeutet Digital Subscriber Line. Ins Deutsche übersetzt lautet es so viel wie Digitaler Teilnehmeranschluss. DSL bezeichnet eine Anreihung von Übertragungsstandards. Einfach ausgedrückt es werden hohe Übertragungsraten über einfache Kupferleitung geschickt. Der DSL-Anschluss ist eine wesentliche Verbesserung zu den damaligen Telefonmodems. DSL Anschlüsse besitzen einige entscheidende Unterschiede zum ISDN und Telefonanschluss. Für die Datenübertragung benötigt das DSL einen wesentlich höheren Frequenzbereich. Das ermöglicht wiederum eine wesentlich höhere Datenrate.

Die DSL Flatrates

Nicht nur im Smartphonebereich gibt es eine Vielzahl von Flatrates, sondern auch im DSL Bereich hat sich dieses Vertragsmodell durchgesetzt. Eine DSL-Flatrate gewährleistet grenzenloses Surfen ohne eine Datenvolumengrenze. Das ist der wesentliche Unterschied zwischen einem Smartphone Tarif mit einer Flatrate und der DSL-Flatrate. Bei einer DSL-Flatrate muss man als Kunde jedoch auch einiges Beachten. Zum einen muss die Verfügbarkeit am Wohnort vorhanden sein. Besonders in ländlichen Gegenden kann es mit der Verfügbarkeit schlecht stehen. Zum anderen sollte man die Anbieter ausreichend Vergleichen, denn auch in diesem Bereich gibt es starke Preisunterschiede.

DSL Flatrate in Kombination mit Telefon

Natürlich hat sich in den letzten Jahren die Angebotsvielfalt der DSL-Anbieter weiter entwickelt. Oftmals wird im Paket auch noch mehr angeboten als einfach nur ein DSL Anschluss und ein Festnetzanschluss. Kunden bekommen teilweise bereits den Fernsehanschluss mit angeboten – das so genannte Tripple-Play. Je nach Nutzen sollte man hier aber abwiegen, wo es das günstigste Angebot gibt. Gängige Angebote haben eine Flatrate im DSL und eine Telefonflatrate. Hier staffeln sich die Preise je nach der Anzahl der Mbit/s. Oftmals gestaltet sich für Kunden diese Art der Verträge als günstiger als ein einfacher DSL-Anschluss, da die Anbieter dann über Premiumdienste verdienen möchten.

Die DSL-Anbieter im kurzen Überblick

Auf dem Markt gibt es zahlreiche DSL Anbieter, die alle um einen Kunden werben. Die meisten Anbieter befinden sich im Netz der Deutschen Telekom. Das muss für Kunden jedoch kein Nachteil sein. Denn die Deutsche Telekom bietet eine umfassende Netzabdeckung. Wie oben aber bereits angeschnitten gibt es viele Anbieter, darunter den Anbieter Vodafone und 1 &1. Aber auch andere Anbieter wie O2 und Kabel Deutschland bieten ein ansprechendes Angebot an. Schaut man sich die Anbieter untereinander an, kann man feststellen, dass fast alle im selben Preissegment vorkommen. Sie alle bieten einen DSL Anschluss mit Telefonflatrate für rund 25 Euro im Monat an. Bevor Kunden einen Vertrag abschließen, sollte die Übertragungsrate überprüft werden. Denn diese kann sich je nach Anbieter unterschiedlich gestalten.

Der DSL Router

Um DSL Nutzen zu können, muss man einen DSL-Router besitzen und einrichten. Der DSL-Router ist eine Hardware, die zwei Netze miteinander verbindet. Er verbindet das lokale Netzwerk zu Hause, in Form eines Rechners mit dem Internet, also dem globalen Netzwerk. Hinzu kommt, dass der DSL-Router noch die DSL-Leitung von der Telefonleitung trennt. Das bedeutet, man kann gleichzeitig surfen und telefonieren. Netzwerke zu Hause können sich sowohl über ein Kabel verbinden oder über WLAN, also kabellos.

Der Speedtest

Wer einen DSL-Anschluss nutzen möchte, sollte vor Vertragsabschluss einen Speedtest bei jedem Anbieter online durchführen. Der Speedtest zeigt Kunden an, wie viel Geschwindigkeit am Wohnort eines jeden Anbieters anliegt. Das bedeutet, wie schnell ihr Internet sein wird und wie viel der Provider einspeist.

VDSL- was ist das?

VDSL bedeutet Very High Speed Digital Subscriber Line und gewährleistet eine noch höhere Datenübertragung über eine Telefonleitung als das gewöhnliche DSL. Für VDSL sind schnelle Glasfasernetze nötig, die dann eine schnellere Datenübertragung ermöglichen.

Alternativen zum DSL im ländlichen Raum

Gerade im ländlichen Raum ist die DSL-Verbindung meistens sehr schlecht ausgebaut, was Kunden dazu zwingt sich eine Alternative zu suchen. Selbst VDSL kommt in diesen Regionen meistens nicht infrage. Menschen und Unternehmen in diesen Gegenden haben zumindest die Möglichkeit das LTE Netz zu nutzen. LTE bedeutet Long Term Evolution und wird über eine Satellitentechnik übertragen. Dabei stützt sich das System auf die Technik der UMTS-Übertragung.

Fazit:

Im Gegensatz zu anderen Ländern, muss man immer wieder feststellen das Deutschland im Ausbau des DSL Netzes stark hinterherhinkt. Doch gerade schnelle Internetverbindngen sind in unserer digitalen Welt besonders wichtig um im internationalen Wettbewerb angesichts immer stärker werdender Golbalisierung bestehen zu können.

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