Tablets Internet mit WLAN und UMTS/LTE

Tablets sind geschäftlich wie auch privat sehr beliebt. Sie sind handlich und sorgen für noch mehr Mobilität, als das ein Notebook oder Netbook kann. Schnell lassen sich die neusten Umsatzzahlen anrufen oder E-Mail schreiben. Dazu wird allerdings eine bestimmte Hardware benötigt, die entweder direkt im Tablet verbaut ist, oder die zusätzlich gekauft werden kann.

Mit dem Tablet ins Internet

Am komfortablen ist es, wenn das Tablet über einen internen UMTS- oder LTE Slot verfügt. In diesem Fall wird die SIM-Karte in das dafür zuständige Fach geschoben. Somit wird das Tablet internetfähig. Zur SIM-Karte gehört die entsprechende Einwahlsoftware des jeweiligen Anbieters, die sich automatisch installiert. Das funktioniert nicht nur mit Vertrags-SIM-Karten, sondern auch als Prepaid-Variante.

Zwar kann man hoffen, dass die Preise für mobiles Internet weiter fallen, doch bei 2 GByte für unter 10 Euro ist nicht mehr viel Spielraum gegeben. Da kann man eigentlich nichts falsch machen.

Zuhause sollte man aus Kostengründen das hauseigene WLAN nutzen. Hier gibt es kein Volumenkontingent und die Datenmenge ist nicht begrenzt. Mit einem Tablet lassen sich aber auch öffentliche Hotspots nutzen. Diese sind zum Teil gratis und werden von öffentlichen Einrichtungen oder Geschäften gestellt. Für die Einwahl ist oft nicht einmal ein Passwort nötig.

Online mit einem UMTS-Stick

Hat das Tablet kein Fach für die SIM-Karte, muss eine Lösung von außen her. Die kommt in Form eines Surfsticks. In diesem befindet sich dann die SIM-Karte. Jeder Anbieter hat diesen im Programm. Besonders günstige Tarife gibt es bei den Discountern, meist ohne Laufzeit. Eine gute Übersicht über alle Anbieter gibt es bei billiger-surfen.de. Tablets verfügen in der Regel nicht über einen herkömmlichen USB-Anschluss, sondern um einen Micro-USB-Anschluss. Es wird also ein Adapter benötigt, um den Stick anzuschließen. Das funktioniert aber nur dann, wenn der USB-Anschluss im Tablet auch damit umgehen kann. Wer ein Tablet kauft und einen Surfstick anschließen will, der sollte darauf achten, dass der USB-Anschluss OTG-fähig ist und der anzuschließende Stick auch. Diese Technik wird benötigt, ob externe Geräte an ein Tablet anschließen zu können.

Online mit einem mobilen Hotspot

Alternativ tut es auch ein sogenannter mobiler W-LAN-Hotspot. Anstatt in einen Stick wird in diesen mobilen Router die SIM-Karte eingeschoben. Die Verbindung wird dann über das WLAN hergestellt. Wer sich die Netzwerke einblenden lässt, die sich in der Nähe befinden, findet auch schnell seinen eigenen mobilen W-LAN-Router. Das ist in der Regel die stärkste Verbindung.

Nach Eingabe des Passworts kommt die Internetverbindung zustande. Der Vorteil eines solchen Routers liegt darin, dass bis zu zehn Geräte damit eine Verbindung zum Internet herstellen können. Der Nutzer ist nicht nur an ein Gerät gebunden, wie bei einem Surf-Stick. Diese Geräte sind auch auf Deuerbetrieb ausgelegt, und neigen nicht zum Überhitzen wie Smartphones.

Teathering – Handy als Hotspot nutzen

Aber natürlich sind auch Smartphones geeignet eine Internetverbindung herzustellen. Dazu muss man bei Einstellungen das Handy auf Teathering umstellen. Von dem Moment an ist das Handy der Hotspot, prinzipiell wie beim mobilen Router, und lässt sich mit dem W-LAN vom Tablet aus anwählen. Vor der Nutzung sollte aber in den Vertragsbestimmungen nachgeschaut werden, ob der Mobilfunkanbieter das Teathering überhaupt zulässt.

Fazit

Sicherlich ist es am sinnvollsten, sich gleich ein Tablet mit 3G oder 4G zu kaufen. Das sind die Bezeichnungen für UMTS und LTE. Das spart den Kauf von zusätzlicher Hardware. Einen UMTS-Stick per Adapter anzuschließen ist etwas umständlich. Auch kann schnell mal die Buchse Schaden nehmen. Bei häufiger Nutzung ist ein mobiler W-LAN-Router dem Smartphone-Teathering vorzuziehen, da das LTE/UMTS-Modul natürlich Energie benötigt, und der Smartphoneakku schneller leer wird.

Für mobiles Internet braucht man nicht so große Datenvolumen. Für Whatsapp, Surfen und Mailen reicht ein GByte meist aus. Danach wird die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s gedrosselt.

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