Gleich mit zwei Systemen Jugene und Juropa aus dem Forschungszentrum in Jülich hat es Deutschland in die Top 10 der weltweiten Supercomputer geschafft. Auf Platz 1 steht mit 129.600 CPU-Kernen der Rechner mit dem Namen Roadrunner des Los Alamos, knapp vor Jaguar mit 150.152 CPU-Kernen und Jugene aus Jülich mit 294.912 CPU-Kernen. Die Aufgabengebiete dieser Rechner sind meist für komplexe Simulationen in der Klimaforschung, oder dienen wie in Jülich für Kenforschung. Aber auch militärische Forschung und Weltraumforschung wird mit Ihnen betrieben.
| Platz |
Rechnername |
CPU-Kerne |
Rechenleistung |
Stromverbrauch |
| 1 |
Roadrunner |
129.600 |
1,105 Peta Flops |
2,5 MW |
| 2 |
Jaguar |
150.152 |
1,059 Peta Flops |
6,9 MW |
| 3 |
Jugene |
294.912 |
0,825 Peta Flops |
2,3 MW |
| 4 |
Pleiades |
51.200 |
0,487 Peta Flops |
2,5 MW |
| 5 |
BlueGene |
21.299 |
0,478 Peta Flops |
2,3 MW |
| … |
|
|
|
|
| 10 |
Juropa |
26.304 |
0,274 Peta Flops |
1,5 MW |
Die komplette Tabelle finden Sie unter Top500.org. Der Stromverbrauch dieser Maschinen ist enorm und liegt im einstelligen Megawatt-Bereich. Die Abwärme kann allerdings zum Teil zu Heizzwecken genutzt werden, da die CPUs bis zu 85 °C heiß werden dürfen. Die CPUs werden dann mit Wasser gekühlt, das seine Abwärme dann über einen Wärmetauscher an das Heizungssystem abgibt. Ein entsprechendes Projekt zur Abwärmenutzung gibt es an der ETH Zürich.
Schlagwörter: Supercomputer
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