Smartphone-Displays mit Nanopartikeln versiegeln

Eine Flüssigkeit wird auf das Display des Smartphones aufgetragen und soll dieses vor Kratzern oder schlimmeren Beschädigungen schützen. Das neue Wundermittel enthält so genannte Nanopartikel, die einen neuartigen Schutzfilm erzeugen und das Handydisplay fast jeden Härtetest ohne Beschädigungen überstehen lassen sollen. Wie funktioniert diese Technologie und was ist dran?

Der wirksame Displayschutz für das Handy von bis zu einem Jahr

ProtectPax nennt sich die neuartige Flüssigkeit mit Nanopartikeln, die das Display eines Smartphones mit dem neuartigen Schutz ausstatten soll, der bis zu einem Jahr halten kann. In dieser Zeit soll das Display wirksam vor Kratzern oder Rissen geschützt werden. Sogar Stürze aus einer gewissen Höhe oder massive Gewaltseinwirkungen soll das neue Produkt und damit das Handydisplay problemlos aushalten. Ermöglicht wird dieser neue Schutz durch eine Technologie, die mit speziellen Partikeln funktioniert, die sich über das Displayglas legen. Es handelt sich um eine Art flüssiges Glas, das nach dem Aushärten die Oberflächenspannung des Displays verbessert und so den besonders wirksamen Schutz bietet. Im Gegensatz zu vielen anderen Schutzmöglichkeiten wie etwa Schutzfolien oder anderen Dingen können sich keine Schmutzpartikel zwischen dem Display und dem eigentlichen Schutz ansammeln und diesen dadurch unwirksam machen. Der Touchscreen des Mobiltelefons soll etwa sechsmal härter und somit widerstandsfähiger werden wie bisher. Glaubt man dem Bild auf der Verpackung, sollte nicht einmal ein Hammerschlag der Glasscheibe etwas anhaben können.

Das Display bietet jede Menge Angriffsfläche für Beschädigungen

Beschädigungen am Display und am Touchscreen eines Mobiltelefons stehen ganz klar an erster Stelle der Schäden. Viele Leute kennen das Problem mit den empfindlichen Displays nur allzu gut, und viele haben schon einmal einen teuren Austausch eines Displays bezahlen müssen. Der Schaden beschränkt sich schließlich nicht nur auf die Anzeige des Mobiltelefons, sondern kann auch dessen Bedienung unmöglich machen. Der Bedarf an einem effektiven Schutz ist also höher denn je.

Die Anwendung des Displayschutzes ist sehr einfach

In der Verpackung finden sich neben der eigentlichen Wunderflüssigkeit Tücher zum Reinigen des Displays sowie zum Trocknen und Polieren. Wird die Flüssigkeit aufgetragen und gleichmäßig verteilt, benötigt sie einige Zeit zum Trocknen. Danach muss das Display nachpoliert werden. Bevor das Gerät nun aber wieder in Betrieb genommen werden kann, sollten weitere zwölf Stunden vergehen, damit der volle Schutz eintreten kann. Ab dann aber besitzt das Gerät den auf der Verpackung versprochenen Schutz, der bis zu einem Jahr anhalten kann. Wird das Gerät besonders stark beansprucht, so verringert sich diese Zeit auf zirka acht Monate.

Der tatsächliche Schutz durch die Nanotechnologie

Tatsächlich bieten die Nanopartikel einen gewissen Schutz. Lediglich bei ganz derben Schlägen oder ungünstigen Stürzen versagt auch dieser Schutz. Beim normalen Gebrauch allerdings handelt es sich um einen durchaus wirksamen Schutz, der das Gerät vor ärgerlichen und teuren Ausfällen schützen kann. Die Nanotechnologie macht die Displayoberfläche tatsächlich unempfindlicher gegenüber alltäglichen Kratzern oder sonstigen Beschädigungen, da sie in einer besonderen Weise geglättet wird.

Fazit:

Bei einem Displaytausch kommen schnell mehrere 100 Euro an Kosten zusammen. Der mit Nanotechnologie arbeitende Schutz kostet nur einen Bruchteil davon. Wenn er nur eine Beschädigung verhindert, hat er sich bereits bezahlt gemacht.

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