Selbstständig machen mit eigenem Shop

e-styler Glättbürste

Noch nie war es so einfach sich selbstständig zu machen, wie im 21. Jahrhundert. Für das Anbieten seines Service braucht man heutzutage nicht einmal ein eigene Geschäftsräume oder ein eigenes Büro. Für die meisten Dienstleistungen reicht eine Nische in der eigenen Wohnung in der man seinen PC bzw sein Notebook platziert, und schon kann es im Prinzip los gehen das eigene Business. Dass es nicht ganz so einfach ist kann man sich natürlich vorstellen. Aber auch ohne große Investitionen kann ein eigenes Business auf die Beine stellen. Das Problem, bzw der Aufwand steckt heutzutage eher in andere Details.

Sparen – an der richtigen Stelle
Wer mit wenig Eigenkapital einen Shop einrichten möchte ist vermutlich geneigt an allen Ecken und Enden zu sparen. Das ist aber nur bedingt empfehlenswert. So macht es fürs Business keinen Unterschied, ob man sich ein solides Arbeitsnotebook für 400 – 500 Euro kauft, oder ein elegantes Ultrabook für 1500 Euro. Man kann mit beiden Rechnungen schreiben, Bilder für den Shop bearbeiten und Text verfassen. Anders sieht das schon beispielsweise bei der Shopsoftware und dem Hosting aus. Hier kann man sich mit vermeintlich günstigen Angeboten leicht selbst ein Bein stellen.

Shopsoftware
Für viele muss ein Shop nur gut aussehen. Das ist auch wichtig, keine Frage, aber das ist bei der Shopsoftware nicht alles. Hier kann man böse in die Falle tappen. Die Shopsoftware muss gewisse Features, wie beispielsweise Warenkorb, Benutzerregistrierung, verschiedene Bezahlarten / Schnittstellen haben. Besonders wichtig ist die Suchmaschinenoptimierbarkeit bei den Shops. (zB Beschreibungstexte, Kategorietexte, interne Verlinkungen) Es gibt hier auch gute kostenlose Software. Kostenlos muss aber nicht umsonst ein. Shop-Systeme sind unter Umständen etwas starr und schwer anzupassen. Das Problem hatten wir erst kürzlich, dass die Shopsoftware zwar kostenlos gewesen war, aber für Anpassungen immer wieder ein Programmierer ran musste. Wenn man eine Shopsoftware ausgewählt hat ist man auch ziemlich darauf festgelegt, denn die Daten später in ein anderes System dann zu migrieren ist aufwändig bis unmöglich. Und wenn man mal 1000 Stunden in die Software investiert hat wirft man das auch nicht so leicht weg.

Hosting
Eine Frage die sich immer stellt ist welches Hostingpaket man nehmen sollte. Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Aber eines ist klar, an einen Shop werden hohe Anforderungen gestellt. Hier ist eine gute Performance wichtig – Stichwort Ladezeit. Sonst verschwinden die Kunden so schnell wie sie gekommen sind. Das macht sich am Anfang nicht bemerkbar, wenn nur 7 Leute pro Stunde den Server besuchen. Wenn aber mehrere gleichzeitig shoppen wollen muss das der Server aushalten. Ein einfaches Hostingpaket für 5 Euro im Monat ist da möglicherweise schnell überfordert, zumal man bei der Performance auch immer davon abhängig ist wie viel Power die anderen Domains auf dem Server beanspruchen. Hier sollten Sie einen Server auswählen, der sich leicht upgraden lässt, ohne dass man die Daten / Software umziehen muss. Empfehlenswert ist da ein eigener Vserver, der hat normalerweise genug Power, und kostet ab 10 Euro pro Monat. (vgl Vserver-Angebote bei Hosteurope) wenn der Shop richtig gut läuft kann man problemlos mehr Power dazubuchen. Und da muss man eben nichts neu installieren, und Daten umziehen sondern praktisch nur einen Gang höher schalten;-)

Mietshops vs eigener Server
Im Prinzip gibt es auch die Möglichkeit Shops zu mieten. Man ist dann bei einem Anbieter mit in seinem Shop. Je nach System hat man eine Subdomain oder sogar eine eigene Domain. Man ist hier allerdings noch stärker eingeschränkt, da man den bestehenden Shop so nehmen muss wie er da ist und nichts verändern kann, vom Layout mal abgesehen. Auch ist man hier auf die Performance des Anbieters angewiesen. Dann hat man alle seine Daten in ein fremdes System eingegeben. Das mag für kleinere Shops mit wenigen, die auch nicht wachsen müssen eine Lösung sein, da die Shopsoftware ja komplett installiert, und möglicherweise auch recht gut ist. Man spart sich da etwas Aufwand für die Insatallation der Software – die Kosten sind aber teilweise höher als beim eigenen Hosting/Server.

Fazit:
Wer sich selbstständig macht muss auch gut planen können Wichtig ist es vorausschauend zu agieren. Gerade bei der Software ist kostenlos nicht immer günstig. Und auch billiges Hosting zahlt sich nicht unbedingt aus. Wenn die Ladezeit zu lange ist verschwinden die Kunden wieder und auch die Rankings in den Suchergebnissen bei Google & Co fallen nicht so gut aus.

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