Selbstständig als IT Berater

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Die IT Branche bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten sich selbstständig zu machen. Im Prinzip gibt es hier zwei Möglichkeiten: Zum Einen die direkte 1:1-Beratung in der der Berater direkt mit einzelnen Kunden / Firmen zusammen arbeitet und für diese Aufgaben erledigt, Prozesse optimiert oder Geschäftsmodelle erarbeitet. Die andere Variante ist die 1:n-Situation bei der der Berater im Netz Informationen bereit stellt, die beliebig viele User nutzen können. Das beginnt bei speziellen Themen-Websites und geht hin bis zu Analyse-Software, die die User im Web abrufen als SAAS abrufen können.

Teamwork

Grundsätzliches

Möchte man sich selbständig machen, gilt es sehr viele Aspekte abzuwägen. Als Selbständiger ist man selbst dafür verantwortlich, Kunden zu gewinnen und für regelmäßiges Einkommen zu sorgen. Als Angestellter mit einem fixen Monatseinkommen kann man sein Budget genau kalkulieren. Man weiß exakt, welcher Betrag am Anfang des Monats aufs Konto fließt. Gerade beim Umstieg von einem Angestelltenverhältnis in eine selbständige Tätigkeit kommt es oft zu finanziellen Engpässen. Als IT Berater hat man den Vorteil, dass man zur Ausübung seines Berufs mit keinen großen Investitionen rechnen muss. Man stellt ja immerhin eine Dienstleistung, also sein persönliches Know-How zur Verfügung. Viele Selbstständige vergessen nur zu gerne die Absicherung für das Alter, da die Beiträge für eine private Rentenversicherung oft nicht vorhanden sind. Je früher man jedoch eine Rentenversicherung abschließt, umso eher kann man sicherstellen, dass man sich später sein Leben finanzieren kann. Hat man vor dem Einstig in die Selbständigkeit bereits in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet, besteht die Möglichkeit, freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Detaillierte Informationen über die Voraussetzungen holt man am besten direkt beim Versicherungsträger ein. Weitere Themen sind Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeitsversicherung, was zwar im handwerklichen Bereich eine größere Rolle spielt, aber auch in dre IT nicht unwichtig ist. Für IT Berater ist noch dazu eine Haftpflichtversicherung / Berufshaftpflicht zu empfehlen. Damit ist man geschützt, falls sich ein Kunde falsch beraten fühlt und Schadenersatzforderungen erhebt.

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Beratung einzelner Kunden

Die IT-Beratung ist ein weites Feld. Das beginnt bei der Einrichtung von IT-Infrastruktur (PCs und andere Hardware), dem Programmieren von Software, Websites und Datenbanken und geht bis hin zum Entwurf komletter Businessmodelle für Kunden. Hier ist der ITler in seiner Kalkulation hinsichtlich seiner Zeit limitiert. Es ist wichtig den Stundensatz richtig zu kalkulieren. Gerade Einsteiger setzen ihren Stundensatz viel zu niedrig an
und rechnen mit Preisen, die etwas über denen eines Studenten liegen. Der Berechnung sollte zugrunde liegen, dass man nicht jeden Tag arbeiten kann. Buchhaltung, Akquise, Leerlauf und auch Krankheiten bremsen einen aus. Einen guten Anhaltspunkt gibt hier der Stundensatzvergleich von Gulp. So liegen hier die Stundensätze für Programmierer bei 60-70 Euro aufwärts. Das ist auch nicht zu wenig, bedenkt man, dass man für seine Rente selbst sorgen muss und auch die Krankenversicherung mit steigendem Einkommen in die Höhe schnellt.

Die Krankenversicherung für Selbstständige

Als Selbständiger hat man die Möglichkeit, in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Dieser Schritt sollte jedoch gut überlegt sein, hat man nämlich erst einmal einen Vertrag bei einer privaten Krankenversicherung unterschrieben, ist die Rückkehr zu einer gesetzlichen Versicherung schwer. Arbeitet man selbständig als IT Berater, hat man generell die Wahl zwischen einer freiwilligen Versicherung bei einer gesetzlichen Kasse und der privaten Krankenkasse. Wenn man viel verdient und jung ist ist der Schritt oft naheliegend. Die Beiträge sind meist deutlich niedriger und die Leistungen, wie Einzelzimmer oder Chefarztbehandlung, besser. Es gilt zu bedenken, dass sich die Beiträge auch verändern können, und vor allem Im Alter hohen Beiträgen dann niedrigere Einkommen oder Renten gegenüberstehen. Egal für welche Option man sich entscheidet, ein Blick auf Plattformen wie zum Beispiel www.pkv-tarifvergleich.info lohnt sich allemal. Diese Seite vergleicht viele Angebote und gibt hier Hilfestellungen, wenn Vorerkrankungen bestehen, oder es um den Selbstbehalt geht.

Beratung mehrerer Kunden – Softwareprojekte

Man muss als ITler nicht unbedingt immer direkt beim Kunden sein. So ist es sicher eine gute Idee Selbst Software im Internet anzubieten, oder auch als APP zu verkaufen. Hier profitiert man von der großen Anzahl an Kunden, die diese Software nutzen könnten. Der Aufwand besteht im Programmieren und der Pflege der Software. Der Aufwand für jeden einzelnen Kunden ist eher gering. Das selbe gilt für Ebooks. Für den Verkauf der Websites bieten sich Shops basierend auf WordPress und Woocommerce an. Ebenfalls eine 1:n-Situation sind Membersites auf denen man seinen Kunden in einem geschlossenen Bereich Informationen anbietet. Auch das lässt sich mit WordPress leicht realisieren. Die Kalkulation über Stunden- oder Tagessätze ist in diesem Bereich nicht sinnvoll. Vielmehr gilt es sich am Markt zu orientieren und einen Preis für seine Dienstleistung zu finden, der von vielen Kunden bezahlt werden kann. Eine gute Marktanalyse mit einer möglichst exakten Aufwandskalkulation ist hier die Grundvoraussetzung.

Fazit

Im 21. Jahrhundert sind IT-Berufe ideal um sich selbstständig zu machen. Je nach Geschäftsmodell ist es wichtig die Parameter wie Stundensätze und Verkaufspreise gut zu kalkulieren. Einsteiger sollten ihre Dienstleistung nicht zuDumpingpreisen anbieten, da erfahrungsgemäß ein Anheben der Preise später schwierig ist.

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