Medion Akoya P6640 – Notebook Schnäppchen mit TOP-Grafikkarte

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Das Medion Akoya P6640, das Aldi ab dem 25. verkauft ist mit Windows 8 und satten 8 GByte Ram ausgestattet und für nur 459 Euro zu haben. Es wird also nicht alles teurer, wie man immer überall hört. Gerade bei Notebooks und PCs lassen sinkende Verkaufszahlen die Preise purzeln. Damit ist das Notebook 40 Euro günstiger als das erste Windows 8 Notebook, das Aldi im Oktober verkaufte. doch schaun wir uns doch mal an, was das Medion Akoya P6640 sonst so alles zu bieten hat, bevor wir vorschnell urteilen.

CPU und Arbeitsspeicher
Mit dem Intel Core i3 3120M hat das Medion Akoya P6640 nahezu denselben Prozessor wie das Vorgängermodell – ein Einsteigermodell mit 2×2,5 GHz. Einsteigermodell hört sich nach langsam an, aber das Tempo reicht für wirklich alle gängigen Anwendungen bis hin zu Spielen. Zudem hat das Notebook beim Arbeitsspeicher reichlich zugelegt. Ein Zuwachs von vier auf acht GByte ist im Prinzip mehr als eine Verdoppelung. So muss man ja rechnen, dass beim Start der ersten Programme schon mal knapp 2 GByte belegt sind, und nur noch ca. 2 GByte frei sind. Das dürften beim Medion Akoya P6640 dann entsprechend 6 GByte sein.

Dedizierte Grafikkarte plus Onboardgrafik
Bei der Grafik hat Medion nun wirklich zugelegt! Mit einer NVIDIA GeForce GT 740M wird das Medion Akoya P6640 zur richtigen Spielemaschine. Notebooktest urteilt über die GT 740M: „Aktuelle Spiele (Stand 2013) können damit in zumeist mittleren bis hohen Einstellungen flüssig dargestellt werden; in älteren Titeln bestehen auch Reserven für zusätzliche Qualitätsfeatures wie AA und AF.“ (vgl Testbericht). Diese Grafikkarte wird nur bei Bedarf aktiviert und ist bei normalen Anwendungen wir Office deaktiviert um nicht unnötig Strom und Akkulaufzeit zu beanspruchen.

Display
Das Medion Akoya P6640 hat ein 15,6″-Display mit einer HD-Auflösung von 1.366×768 Pixel – das ist das 16.9 Format für Filme. Man kann also prima DVDs, bzw Filme aus dem Internet Filme am Notebook sehen. Das Vorgängermodell hatte hier ein mattes Displays.

Sonstige Ausstattung
Beid en weiteren Details zum Medion Akoya P6640 können wir uns etwas kürzer fassen. Das Notebook hat eine 1 TB (1000 GByte) große Festplatte, einen DVD-Brenner, Lautsprecher, ein Mikro, eine Webcam sowie einen Cardreader. Für die Verbindungen ins Internet gibt es ein GBit-LAN und eine WLAN-Karte 802.11n. Interessant dürfte noch WiDi sein um Inhalte direkt am großen Fernseher darzustellen, wenn dieser das auch unterstützt – ansonsten wäre ja noch ein HDMI-Anschluss vorhanden.

Maße und Anschlüsse
Das Notebook hat zwei schnellen USB 3.0 Buchsen, zweimal USB 2.0, VGA und HDMI & LAN. Wer viele Daten am Notebook braucht, den dürfte interessieren, dass man den DVD-Brenner auch gegen eine zweite Festplatte austauschen kann. (Zusatzzubehör) Das Medion Akoya P6640 wiegt 2,8 Kilo und ist 38 x 30 x 2,6 cm groß. Damit ist es natürlich fürs tägliche Umhertragen etwas schwer. Wer ein leichtes Notebook sucht sollte eher in der Klasse der Subnotebooks suchen, die allerdings teurer sind oder auf ein Netbook zurückgreifen, (Siehe Netbook Testsieger) die allerdings nicht an die Power des Medion Akoya P6640 heranreichen.

+4 GByte zusätzlich
+ dedizierte Grafikkarte zusätzlich

Fazit:
Das Medion Akoya P6640 ist nicht nur knapp 10 Prozent günstiger als sein Vorgänger, sondern auch wesentlich besser ausgestattet + 8 GByte Ram + dedizierte Grafik. Es ist also auch als Spielenotebook nutzbar. Die Notebooks dieser Preisklasse haben in der Regel keine eigene Grafikkarte oder sind dann eben teurer. Für den Preis also ein guter, günstiger Kauf, auch wenn das P6640 bei diesem Preis natürlich keinen Touchscreen liefert.

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2 Kommentare

  1. Andreas S. says:

    Ich habe nach langem Beschäftigen mit der Materie mich für das neuen Aldi (Medion) Notebook Aokya P6640 entschieden. Da die technischen Werte top sind und das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar ist, fiel die Entscheidung dafür aus. Nun habe ich das Gerät ca. 1 Woche und bin nicht zufrieden damit. Meine Kritikpunkte: die Schnittstellenverteilung ist meiner Meinung nach unüberlegt und stört ziemlich, die Tastatur ist wirklich billig minderwertig (ich tippe sehr viel), aber das größte Problem habe ich mit einem Störgeräusch, das sich als sehr hochfrequentes Pfeifen beim Betrieb äußert. Nach recherchieren im Internet, handelt es sich wohl um das öfters auftretende Problem das sich „CPU whining“ nennt. Für viele mag das kein größer Störgrund sein- für mich geht das jedenfalls nicht, da ich mit dem Gerät arbeiten muss. Bei Medion konnte man mir mit dem Problem leider nicht weiter helfen – Schade!

    • swa says:

      Hallo Andreas, schade, dass ist natürlich ärgerlich, aber das kommt wohl häufig mal vor was ich so gesehen habe. Was ich aber so gesehen hab ist das entweder ein Garantiefall (Medion 3 Jahre!), oder man nutzt den Umtausch bei Aldi vor Ort. Ich könnte mir vorstellen, dass die Wandlung, also das Zurückgeben, weniger nervig ist als irgendwelche Garantieabwicklungen.

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