Medion Akoya P4370D

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Der Medion Akoya P4370D, den es bei Aldi jetzt gibt, ist für 499 Euro erst einmal nicht sehr teuer. Für wen eignet sich der Medion Akoya P4370D? Welche Komponenten wurden verbaut, hat er Schwachstellen? Schauen wir uns doch mal genauer an was im Medion Akoya P4370D so alles steckt.

Prozessor & Arbeitsspeicher
Der Prozessor im Medion Akoya P4370D ist ein Intel Pentium E5700 mit 3 GHz. Das ist eine Dual-Core-CPU mit einem FSB von 800 MHz. Hier hat Medion einen schwächeren Prozessor eingebaut, und nicht wie im Vorgänger einen i330. Die CPU ist für alle gängigen Arbeiten durchaus geeignet, aber eben eher ein Low-Cost-Prozessor. Der Arbeitsspeicher beträgt nur 3 GByte. Auch hier wurde etwas gespart – üblicherweise haben PCs 4 GByte. Das liegt aber auch am verwendeten Windows 7.

Betriebssystem und Software
Im Medion Akoya P4370D wurde Windows 7 in der 32-Bit-Version installiert. Es liegt auch nur die 32-Bit-Version bei. Die Vorgänger hatten die 64-Bit-Version zumindest beigelegt, sodass man sich diese zumindest selbst installieren konnte. Somit ist der Medion Akoya P4370D etwas eingeschränkt, und nicht gerade zukunftsorientiert. An Software sind Corel Draw Essential, die Brennsuite Cyberlink Power2Go installiert sowie einige Testversionen von Office und dem BullGuard Internet Security Paket. Microsoft Office Starter 2010 ist eine im Funktionsumfang reduzierte Version von Word und Excel, die Werbeeinblendungen enthält.

Grafik & Display
Als Grafikkarte wurde im Medion Akoya P4370D eine ATI Radeon HD 5570 mit 512 MByte RAM verbaut. Das ist etwas erstaunlich, denn wenn man bei Alternate mal nach einer Radeon 5570 sucht findet man hauptsächlich Grafikkarten mit 1024 MByte, die zudem günstiger sind. Aldi gibt zwar an, dass die Karte den schnellen GDDR5-Speicher hat – In den Spezifikationen bei AMD steht etwas von DDR3-Speicher. Ob das ein Tippfehler von Aldi oder doch GDDR5 ist im Moment nicht recherchierbar. Zum Spielen ist die Karte bedingt geeignet. Es ist eine Einsteigerkarte. Bei anspruchsvollen aktuellen Spielen muss man auf volle Detailstufe und hohe Auflösungen verzichten.

Festplatte & Laufwerke
An der Festplatte mit 1 TB ist von der Größe nichts auszusetzen. Weitere Festplatten kann man im Medion Akoya P4370D über den Datenhafen über eine eSATA-Schnittstelle schnell anschließen. Im Medion Akoya P4370D ist ein Dual-Layer-DVD-Brenner eingebaut, also kein Blu-ray.

Netzwerk
Den Medion Akoya P4370D können Sie mit einem schnellen LAN und WLAN verbinden. Das LAN unterstützt GBit – das WLAN hat den schnellen 802.11n-Standard.

Anschlüsse und Sonstiges
Der Medion Akoya P4370D hat 4 USB 2.0-Anschlüsse auf der Rückseite und 2 vorne, DVI, VGA und HDMI sowie Anschlüsse für ein Soundsystem und einen Speicherkartenleser. Der PC ist mit Maus und Tastatur ausgestattet. Das Gehäuse ist in edlem schwarz gehalten. Im Gegensatz zu einem Notebook, das man ständig berührt ist das Fingerabdrücken bei einem Hochglanz-Gehäuse nicht so schlimm.

Fazit
Der Medion Akoya P4370D ist eher ein Einsteiger- als ein Allround-PC. Man merkt, dass an einigen Ecken gespart wurde um unter 500 Euro zu bleiben. Sicher reichen zum Arbeiten in der Regel auch 3 GByte RAM und es muss nicht immer der schnellste Prozessor sein. Nicht jeder will spielen und braucht eine schnelle Grafikkarte. Die fehlende 64-Bit-Version von Windows 7 ist nicht sehr zukunftsorientiert. Als Arbeitsrechner ist er gut tauglich und schaut auch sehr gut aus.

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Ein Kommentar

  1. kwoxer says:

    Preislich schon okay, aber 3 GB Ram sind am falschen Ende gespart, und bei Win 7 kann man gut und gerne zu 64 bit greifen, man merkt es auf jede Fälle, dass ein 64 bit System läuft und so langsam gibts es auch immer mehr Programme x64. Ich denke nicht, dass der sich gut verkaufen wird.

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