Laserdrucker vs Tintenstrahldrucker

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Beim Drucken gibt es im Wesentlichen zwei verschiedene Arten von Druckern um seine Dokumente zu Papier zu bringen – Tintenstraldrucker und Laserdrucker. Die Technik, die die beiden System verwenden sind gänzlich unterschiedlich. Man sollte sich vor dem Kauf genau überlegen wofür man den Drucker im Detail braucht, und wie hoch sein Druckaufkommen ist, sonst kann man viel Geld ausgeben, und dass obwohl die Drucker erst einmal recht günstig erscheinen.

Vorurteile und Fehlberatung
Vielfach gibt es Vorurteile und Vorbehalte bezüglich von Laserdruckern. Vielfach wird pauschal verbreitet Laserdrucker wären nur etwas für Büros und Firmen, und Tintenstrahldrucker sind die beste Wahl für den Privatmann. Solche pauschalen Aussagen sind ein völliger Quatsch. Es gibt viele Büros, die einen Tintenstrahldrucker benutzen, wenn auch meist als Zweitgerät. Und auch für Privatleute ist meist ein Laserdrucker die bessere Wahl. Oft wird auch das Thema Feinstaub diskutiert und zusätzliche Partikelfilter angeboten. Siehe Partikelfilter für Laserdrucker beim Umweltbundesamt. Viele halten das für unbegründet – andere wiederum haben Angst vor Feinstaub.

Tintenstrahldrucker – Technik
Beim Tintenstrahldrucker werden winzig kleine Tintentropfen Zeile für Zeile aufs Papier gebracht. Die Tinte wird aus den Tintenpatronen, hier sind meist mehrere im Einsatz, zum Druckkopf gepumpt und dort versprüht. Diese Tinte ist von Vornherein recht teuer – teurer als Parfüm oder Champagner. Ein Ausdruck mit einem Tintenstrahldrucker ist also auch recht teuer. Wenn nur ein paar bunte Linien aufs Papier kommen, Deckung 3%, fällt das kaum ins Gewicht, wenn man jedoch ein komplettes DIN-A4 Blatt als Foto bedruckt, 100 % Deckung, wird das recht teuer. Ein weiteres Problem ist, dass die Tinte im Druckkopf innerhalb weniger Tage eintrocknet. Das bedeutet, dass man vor dem Ausdrucken erst eine Druckkopfreinigung durchführen muss, die zudem wieder teure Tinte für das Durchspühlen des Druckkopfes benötigt. Also es ist wichtig, dass man beim Tintenstrahldrucker regelmäßig druckt. Ein Problem ist auch die Wartung. Für eine gute Bildqualität sollte man schon 6 Farben haben – eine Farbe ist dann immer leer.

Laserdrucker Technik
Beim Laserdrucker wird ein schwarzes Tonerpulver auf eine Bildtrommel aufgebracht und dann wiederum mit dieser Bildtrommel auf das Papier gedruckt. die Vorteile sind, dass hier nichts eintrocknen kann. Ein Laser ist zudem nach einer kurzen Aufwärmzeit von wenigen Sekunden sofort betriebsbereit. Die Ausdrucke sind laserexakt. Vor allem für Texte und SW-Grafiken sind Laserdrucker ideal geeignet. Die Ausdrucke mit einem Laserdrucker sind sehr günstig. Mit einer Patrone kann man je nach Modell und Hersteller ca. 2000 Seiten drucken, wobei eine Tonerkartusche dann um die 50 Euro kostet. Ein Ausdruck liegt also im einstelligen Centbereich (Beispiel 2,5 Cent). Günstige Laserdrucker gibt es bereits ab 50 bis 100 Euro. Wenn ein Laserdrucker jetzt nur mal 5 Tonerkartuschen überlebt, schlägt sich das mit ungefähr 0,5 bis 1 Cent auf den Seitenpreis nieder.

SW-Laserdrucker und Farblaserdrucker
Ein Laserdrucker kann immer nur eine Farbe ausdrucken – das ist normalerweise schwarz. Es gibt aber auch Laserdrucker, die mehrere separate Farbpatronen (Tonerkartuschen) haben und so auch farbige Ausdrucke herstellen können. Ein Ausdruck ist entsprechend teurer als ein einfarbiger Ausdruck. Man kann mit den dreifachen Kosten für eine DIN-A4-Seit rechnen.

Fazit
Laserdrucker liefern eine hohe Qualität und haben eine gut ausgereifte Technik. Der Ausdruck beim Laserdrucker dauert nur wenige Sekunden – beim Tintenstrahler kann das schon Minuten dauern. Tintenstrahldrucker sind sehr gut für Fotoausdrucke, und wenn etwas Farbe auf dem Ausdruck haben möchte. Die Ausdrucke sind recht teuer, auch wenn man nur selten druckt. Günstiger ist sicher ein (Online-)Fotoladen. Wenn man die Fotos schnell haben will und nicht immer erst zu einem Fotoladen fahren will ist ein Tintenstrahldrucker eine Alternative. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf was die Patronen kosten – die Drucker werden oft beinahe verschenkt!

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