Handyleistung vergleichen

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Handys bzw. Smartphones gibt es wie Sand am Meer, und wer sich ein Neues zulegen will hat da wirklich die Qual der Wahl. Doch worauf kommt es beim Handykauf wirklich an? Was muss ein Handy beherrschen, und was ist unnötiger Schnickschnack? Das Ganze Thema ist komplex, doch wenn man sich die Grundfunktionen der Smartphones ansieht kann man schnell erkennen was man braucht. Unabhängig vom Betriebssystem Android, IOS oder Windows sind jedoch die gleichen Kriterien maßgeblich,

CPU
Die neuen Smartphones sind in ihrer Geschwindigkeit schon kleine Mini-Computer. Die CPUs und die Grafikeinheiten sind perfekt auf die Hardware abgestimmt. Somit wird unnötiger Leistungsüberschuß vermieden, der nicht genutzt werden kann. Das bedeutet nicht, dass die Smartphones keine Reserven hätten. Gerade die vielen Apps, die oft im Hintergrund laufen ziehen auch CPU-Power ab. Darum ist eine schnelle CPU durchaus wichtig. Die Prozessorlieferanten wie Intel oder AMD sind hier allerdings nicht kaum vertreten, im Gegensatz zu PC und Notebook. Hier werden Spezialchips verbaut, beispielsweise von Qualcomm und Texas Instruments.

Grundsätzlich kommt es immer auf die Taktrate der CPU an, die linear in die Rechengeschwindigkeit einfließt. Also eine 2 GHz CPU ist um etwa 10% schneller als eine 1,8 GHz CPU. Dass eine Quadcore-CPU schneller ist als eine Dualcore-CPU liegt auf der Hand. Es gibt auch schon einige Qctacore-Smartphones am Markt. Ähnlich wie beim PC ist das RAM eine wichtige Kenngröße. Hat das Handy mehr RAM so kann die CPU besser arbeiten. Und wenn von einer Grundlast ausgeht sind 2 GByte deutlich besser als 1 GByte. Die CPU ist aber nicht das Einzige. Dazu kommen die Handhabung und die Steuerung der internen Prozesse. In dem Youtubevideo sieht man das recht deutlich.

Speicher
smartphones haben unterschiedlich viel Speicher. Typische werte sind 8, 16 oder 32 GByte. Natürlich ist mehr auch besser. Den Speicher des Smartphones kann man normalerweise noch durch eine zusätzliche Micro-SD-Card erweitert werden. Teilweise geistert auch der alte Name, TF Card, durch die Angebote, was aber das Gleiche ist. Die Micro-SD-Card kann man über einen Adapter, den es eigentlich immer mit dazu gibt, auch direkt aufs Notebook übertragen.

Display
Die Größe des Displays ist Geschmackssache. Wer viele Texte liest wird sicher zu größeren Formaten greifen. Lassen Sie sich nicht von den Auflösungen täuschen. Zwar haben die neueren Smartphones eine sehr hohe Auflösung, womit das Bild letztendlich schärfer und weniger pixelig aussieht. Dieses mehr an Bildqualität muss allerdings auch berechnet werden, und so geht schon mehr CPU und GPU Power für diese hochauflösenden Bildschirmchen drauf. Vorreiter ist hier das iPhone mit dem Retinadisplay, das 1920 x 1080 Pixel darstellen kann. Nett, aber wenn man dann wieder zoomen muss, weil alles so klein ist, hat man auch keinen wirklichen Vorteil. Ein Bildschirm mit 1280 x 720 ist also nicht unbedingt schlechter. Man sollte auch bedenken welche Inhalte man sich ansieht. Websites sind nicht auf hohe Auflösung optimiert. Bei Spielen und Apps kann die hohe Auflösung eher hinderlich sein. was nutzt eine tolle Auflösung, wenn es ruckelt.

Kamera
Mit Smartphones kann man schon relativ gute Schnappschüsse und Vdeos aufnehmen. Die Anzahl der Megapixel ist dabei nicht entscheidend. Dass bei einer Optik in der Größe einer Erbse keine genialen Fotos herauskommen können sollte klar sein. Mehr als 5 Megapixel ist übertrieben, und füllt einem nur unnötig den Speicher. Außerdem müssen diese Datenmengen verarbeitet werden, was zu Lasten der CPU geht.

Smartphone-vergleichHandy direkt vergleichen
Einen recht guten Handyvergleich kann man bei Deinhandy.de machen. Man sucht sich einfach die Smartphones, die in die nähere Auswahl kommen aus, und kann sich die Details der Geräte in einer Tabelle anzeigen lassen. dabei fallen einem bestimmte Eigenschaften viel besser auf.

Die angegebenen Akkulaufzeiten kann man wirklich nicht in den Vergleich einbeziehen. Wie realistisch 400 Stunden sind weiß jeder der am Abend schon wieder sein Handy aufladen muss. Die Anzahl der mAh des Akkus, wenn angegeben, ist da schon eher interessant. Wie lange der Akku dann reicht hängt aber natürlich von den Aktivitäten und Apps ab.

Fazit:
Die Qual der Wahl bleibt. Man sollte sich nur beim Kauf nicht von verschiedenen Zahlen blenden lassen. Gerade die Pixelzahlen von Display und Kamera sind eher unwichtig. Die Größe des RAMs und die Taktrate sagen tatsächlich etwas aus.

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