Günstiger Gaming PC

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Was muss ein Gaming PC können, und welche Hardware braucht man dafür? Kann man jeden beliebigen PC zum Gaming PC ausbauen, oder sind da Grenzen gesetzt? Wie teuer kommt mich das Ganze letztendlich. Fragen dieser Art bewegen die Spielefreunde seit jeher. Doch gerade in den letzten Jahren gibt es eine Flaute am PC-Markt. Die Leute kaufen sich lieber Tablets, Netbooks oder Notebooks. Das liegt hauptsächlich daran, dass die alte Hardware noch läuft, und viele gar keinen Grund darin sehen sich etwas Neues anzuschaffen. Nach dem alten Gesetz von Angebot und Nachfrage sinken damit die PC-Preise. Allerdings versuchen auch viele schwarze Schafe einem Ladenhüter anzudrehen.

Günstige PCs
Einen PC für Internet und Office ist heutzutage schon für kleines Geld zu haben. Hier bekommt man für 200 bis 300 Euro schon entsprechende schnelle Hardware. Dabei handelt es sich entweder um Komplettsysteme mit geringen Hardwareanforderungen, wie der HM24 PC Athlon II X4 oder Aufrüst-PCs wie der Shinobee PC #4108, die beide hier siet Anfang 2012 beim Tipps-Archiv angeschafft wurden für Office & Internet, und prima laufen. Doch das sind eben keine Gaming-PCs.

Anforderungen an einen Gaming-PC
Ein Gaming-PC soll natürlich schnell sein, das ist keine große Anforderung. Einen AMD Hexa-Core Prozessor, mit 6 CPU-Kernen (Sockel AM3+) bekommt man für um die 100 Euro. Sicherlich tut es für einen günstigen Gaming PC auch ein AMD-Quad-Core (Sockel FM2) für 50 Euro. Die wichtigste Komponente an einem Gaming PC ist jedioch die Grafikkarte. Hier wird die eigentliche Rechenarbeit durchgeführt. Es werden Bilder gerendert, und alle möglichen Schatten, Spiegelungen und Effekte berechnet. Bei der Grafikkarte sollte man nicht sparen, sonst hat man später das Problem, dass die Darstellung ruckelt. Die Preise gehen von um die 100 Euro bis hin zu 500 Euro, wobei es auch noch teurere Grafikkarten gibt. Für 150 bis 200 Euro bekommt man schon eine gute Mittelklasse-Grafikkarte. Gute Grafikkarten benötigen viel Strom. Das bedeutet, dass man nicht mit dem billgsten Netzteil arbeiten kann. Die maximale Leistung einer Spiele-Grafikkarte kann durchaus bei 200 Watt und mehr sein.

Zusätzliche Hardware
Das waren jetzt mal die wichtigsten Komponenten. Natürlich braucht der PC noch Hauptspeicher. Für die meisten Spiele reichen 4 GByte, ab ca. 30 bis 40 Euro, wenn es ein wenig mehr sein darf sind 8 GByte ( 50 – 60 Euro) sicher auch keine schlechte Anschaffung, aber kein Muss. Als Festplatte empfiehlt sich eine schnelle SSD (zB 120 GByte 75 Euro) fürs System und optional eine SATA als Datenfestplatte (1 TB 60 Euro). Wer sparen will kann auch ein 500 GB-Festplatte für 45 Euro nehmen. Gehäuse, Maus, Tastatur, Brenner (zusammen etwa 60 – 100 Euro) kauft man nach eigenem Geschmack. Dazu kommt natürlich noch das Betriebssystem.

Kosten für den Gaming-PC
Wer jetzt mit gerechnet hat kommt auf 400 bis 800 Euro. Das ist nicht unbedingt wenig. Und sicher kann man auch gerne noch mehr ausgeben. Wem das das zu viel ist, der sollte sich nach gebrauchten Spiele-PCs umschauen. zb über Kleinanzeigen bei Markt.de. Denn gerade die Freaks unter den Spielern verkaufen ihre „alten“ Kisten relativ schnell, und die haben meist noch mehr Power als man benötigt. Eine Option wäre auch beispielsweise sich eine kleine SSD zu kaufen und später eine zusätzliche Datenfestplatte dazuzukaufen. Das Gleiche gilt für die Grafikkarte. Hier kann man natürlich am Anfang eine günstigere Karte oder eine Gebrauchte kaufen, und diese später dann durch eine Schnellere ersetzen. Die alte Grafikkarte kann na ja auch wieder verkaufen.

Office-PC vs Gaming PC
Jetzt kommen wir mal zurück zum Office-PC. Dieser hat in der Regel mehrere Schwachstellen. Das ist zum Einen die Grafikkarte, wenn er denn überhaupt eine hat. Auch das Netzteil ist normalerweise sehr schwach ausgelegt, da ja oft nur eine onboard-Grafik verwendet wird. Das Mainboard ist unter Umständen auch nicht mit einer schnellen Grafikkarte kompatibel. Man sieht schnell, dass dann vom günstigen Office-PC nicht mehr viel übrig bleibt. Wenn das Netzteil und das Mainboard mitspielen kann man möglicherweise mit einer Einsteigergrafikkarte spielen. Aber dann hat man auch relativ viel Geld ausgegeben ohne gut spielen zu können. Das macht nur Sinn wenn man wirklich nur sporadisch spielen will. Ansonsten empfiehlt sich ein gebrauchter Gaming-PC oder ein Gaming-PC mit Minimalanforderungen, den man später weiter aufrüstet.

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