Forge of Empires

e-styler Glättbürste

Forge of Empires ist ein Browsergame beidem es darum geht ein Imperium aufzubauen mit allem was dazu gehört – vom Häuserbau, Krieg führen, Forschung und Handel. Forge of Empires ist kostenlos, und man muss grundsätzlich kein Geld ausgeben um eine Menge Spielspaß zu haben. Man kann jedoch auch mit kleinen Geldbeträgen sich das Spiel etwas angenehmer gestalten. Aber das muss nicht sein.

Das Ziel des Browsergames ist es sich gegen seine Mitstreiter durchzusetzen. Dabei ist es allerdings auch nötig nicht zu verschwenderisch mit den knappen Ressourcen umzugehen.

forge-stadtVorräte, Gold und Diamanten
Im Spiel gibt es drei wichtige Ressourcen, die man immer im Auge behalten sollte – Gold, Vorräte und Diamanten. Gold und Vorräte sind die Währung im Spiel. Jedes Haus, jede Werkstatt und auch jede militärische Einheit kostet mehr oder weniger Gold und Rohstoffe. Die Preise steigen mit der Qualität der Gebäude oder Einheiten. Gold bekommt man für erreichte Ziele, wenn man den Empfehlungen der Ratgeber folgt und gewisse Tätigkeiten ausführt:

– 2 Tontöpfe produzieren
– 3 Speerkämpfer rekrutieren
– einen Gegner ausspionieren
– einen Gegner angreifen
– ein Territorium erobert
und vieles mehr

forge-zufriedenheitErste Aubauleistungen
Das Spiel beginnt in der Steinzeit und somit bei Null. Das einzige Gebäude was man hat ist ein Rathaus, in dem man sich über die produzierten Güter und den Handel informieren kann. Die meisten Infos des Spiels bekommt man jedoch auf dem Spielplan. Im oberen linken Abschnitt steht das globale Ranking und die Anzahl der Bevölkerung. Die Bevölkerung ist wichtig um die Arbeit in den Werkstätten zu erledigen. Und wie im richtigen Leben soll das Volk Steuern zahlen. Je mehr Einwohner man hat desto mehr Steuereinnahmen hat man auch. Das Problem ist, dass man die Steuereinnahmen immer durch ein Anklicken der Wohnhäuser einsammelt. Es ist also wichtig beim Spiel zu bleiben. Das gilt zumindest in der Anfangsphase. Im Laufe des Spiels bekommt man hochwertigere Gebäude, zB Chalais statt Holzhütten, die man nur alle 4 Stunden besuchen muss. Zu Beginn sollte man mehrere Häuser bauen um Einwohner zu bekommen, und diese mit Zusatzleistungen wie Statuen und Parks zufrieden zu stellen. Sind die Bürger zufrieden so zahlen diese beispielsweise 20% mehr Steuern und produzieren scheller.

Stadt planen
Jedes Gebäude muss, damit es ordentlich funktioniert auch über Straßen mit dem Rathaus verbunden sein. Andererseits sind Straßen auch wieder Platzverschwendung. Es empfiehlt sich nicht zu verschachtelt zu konstruieren und exakt zu planen, da zusätzlicher Platz wieder Ressourcen kostet. Ein Feld mit 3×2 Häusern, oder 3×3 Häusern und Garten in der Mitte ist eine gute Ausgangslage. Sind Straßen am Anfang schlecht angelegt sollte man nicht zögern diese einzureißen und seinen Plan durchzusetzen.

forge-kampfMilitär
Bei einem guten Aufbauspiel darf natürlich auch das Militär nicht fehlen. Es steht allerdings bei Forge of Empires auch nicht zu sehr im Vordergrund wie bei einem reinen Kriegsspel wie beispielsweise bei war2glory. Forge of Empires stellt verschiedene Kasernen zur Verfügung. Am Anfang kann man Speerkämpfer ausbilden. Hat man genug geforscht kommen auch noch Reiter, Armbrustschützen und Artillerie hinzu. Hat man genügend Kämpfer ausgebildet so kann man auch wagen einen Gegner anzugreifen. Bis zu acht Kämpfer kann man pro Angriff mitnehmen. Bei jedem Gegner sieht man auch wie viele Einheiten dieser hat, und so kann man abschätzen ob man den Kampf riskieren kann. Es macht durchaus Sinn schnelle militärische Erfolge zu suchen. Mit einem kleinen Vorsprung und einer kleinen Übermacht ist man so schnell besser aufgestellt, als seine Gegner, die erst in Stadtaufbau investieren.

Diamanten / Diamanten kaufen
Ganz aus purer Lust am Spieledesignen ist Forge of Empires nicht entstanden. Man kann sich in nahezu jeder Situation die Wartezeit bis ein Bauwerk oder eine Einheit fertig ist mit Diamanten abkürzen. Und diese Diamanten kann man für ein paar Euro einkaufen. Man sollte allerdings nicht unterschätzen dass 300 Diamanten 5 Euro kosten, denn diese Diamanten sind schnell verbraucht. Empfehlenswert sind jedoch die Pakete, wie das Schnellstarterpaket für 3 Euro oder das Armeepaket für 4 Euro. Damit kommt man gleich ein ganzes Stück weiter.

Forschung
Wie bei anderen Aufbauspielen auch erforscht man in Forge of Empires an Techniken um sein Imperium voran zu bringen. Hierfür bekommt man nach und nach Forge-Punkte. Möchte man zusätzliche Forgepunkte muss man wieder Diamanten locker machen. Mit zunehmenden wissenschaftlichen Erfolgen ist es dann möglich auch höherwertige Gebäude zu bauen oder besser militärische Einheiten zu produzieren.

Handel
Ist man im Spiel etwas weiter fortgeschritten so bekommt auch der Handel einen höheren Stellenwert. Man hat eine gute Einnahmequelle. Hierfür ist es wichtig wiederum Forschung zu betreiben. Nur wenn man weiß wie man Wein produziert kann man auch Wien verkaufen.

Fazit:
Forge of Empires ist ein recht cooles Aufbauspiel, also kein Actionspiel mit schnellen Videosequenzen, in das man auch ohne langes Studieren der Anleitung einen guten Einstieg findet. Wichtig ist es mit den Ressourcen haushalten zu können. Man sollte nicht zu viel bauen, und alles zu schön machen wollen. Das Kaufen von Diamanten ist grundsätzlich nicht nötig, man hat auch so Spielspaß, es macht einem jedoch das Spiel um Einiges angenehmer und schneller. Forge of Empires ist ein cooles nicht zu anspruchsvolles Aufbauspiel, das einen ständig fordert, und beständigen Spielspaß bietet.

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