DSL-Stolperfallen und mobiles Internet

DSL ist derzeit immer noch die beste Möglichkeit, wenn es darum geht ins Internet zu kommen. Zwar sind auch die Internetzugänge über das Smartphone in vielen Gebieten relativ schnell, aber es gibt immer eine Volumengrenze, die das Surfvergnügen einschränkt. Bei DSL oder VDSL werden teilweise Geschwindigkeiten von 200 MBit/s genannt – eigentlich eine feine Sache, wenn die Angebote tatsächlich verfügbar sind ud die Datenraten auch tatsächlich realisiert werden können.

DSL-Geschwindigkeiten und VDSL

Die gängigen DSL-Geschwindigkeiten, zumindest im Bereich von Städten, liegen bei bis zu 25 MBit/s oder auch 50 MBit/s. Leider können Kunden im ländlichen Bereich, trotz Breitbandförderung von diesen Datenraten oft nur träumen. Ist das Wohngebiet bereits mit Glasfaser versorgt sind auch Datenraten im Bereich bis 200 MBit/s möglich – theoretisch wenigstens. Entscheidend ist die Entfernung vom Verteiler. So könnend ie tatsächlichen datwenraten deutlich darunter liegen. Die tatsächliche DSL-Geschwindigkeit kann man über zahlreiche Anbieter selbst messen.

Angebote vergleichen

Lassen Sie sich beim Studieren der Angebote nicht blenden. Oftmals sind recht große Unterschiede nur im Detail erkennbar. So lauert oft eine Anschlussgebühr im Kleingedruckten, oder der Router ist nur gegen eine Monatspauschale inklusive, bzw ist nur ein einfacher Router dabei und die Fritzbox kostet Aufpreis. Hier empfiehlt es sich die Fritzbox selbst zu kaufen, denn den DSL-Anbieter hat man mehrere Jahre. Eine weitere Falle versteckt sich in unterschiedlichen Preisen für verschiedene Laufzeiten. so ist oft die erste Vertragsperiode besonders günstig – nach einem halben Jahr oder Jahr steigt der Preis dann auf einen deutlich höheren Betrag. diesen Betrag zahlt man dann jedoch über mehrere Jahre! Und auch innerhalb eines Unternehemens ist dieser Zeitraum nicht immer gleich. Bei einer Stichprobe hatte Vodafone nur bei etwas langsameren Tarifen einen günstigen Tarif mit zwei Jahren – bei Highspeed stieg der Preis bereits nach 6 Monaten rapide. Eine gute Übersicht bietet bei der Recherche der DSL-Berater, der die Kosten für zwei Jahre zusammen rechnet. Das ist ein Wert anhand dessen man die Kosten gut vergleichen kann.

Kündigungsfristen beachten

Die meisten Anbieter haben eine lange Kündigungsfrist für ihre DSL-Verträge. das sind oft zwei Jahre. Im Prinzip ist dagegen nichts zu sagen, so muss der Anbieter seine Marketing- und Anschlusskosten wieder heraus holen. Dass sich dann der Vertrag danach um weitere zwei Jahre verlängert liegt eher im Bereich Kundenbindung.

Smartphone

Surfen am Smartphone

Die Verbindungsgeschwindigkeit per UMTS am Smartphone ist teilweise mit langsamen DSL vergleichbar. Leider sind jedoch die Zugänge nicht besonders stabil, und der Empfang ist auch nicht überall gegeben. So kann es passieren, dass man einmal einen guten Zugang hat und 500 Meter weiter schon wieder angezeigt bekommt, dass kein Netz verfügbar wäre. Ein weiteres Problem ist die Anzahl der Kunden, die innerhalb eines Gebietes ins Internet wollen. Diese teilen sich die maximale Kapazität des Internetanschlusses. Gehen also plötzlich mehrere Kunden gleichzeitig online, beispielsweise am Abend, so sinkt die Qualität merklich. LTE ist zwar deutlich schneller mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit, allerdings auch deutlich teurer.

Flatrate-Lüge am Smartphone

Eine große Verwirrung bietet immer noch die Bezeichnung Flatrate im Bezug auf das Surfen am Smartphone. So ist es üblich, dass Anbieter bei ihren Verträgen ein DSL-Volumen angeben bis zu dem der Kunde mit voller Geschwindigkeit surfen kann. Dieses Volumen können 100, 200 oder 500 MByte sein. Spezielle Tarife bieten auch Volumina im GByte-Bereich an. Eigentlich bezeichnet der Begriff Flatrate einen uneingeschränkten Internetzugriff. Beim mobilen Internet behelfen sich die Anbieter, dass nach dem Inklusiv-Volumen die Kunden noch mit Datenraten von beispielsweise 0,06 MBit/s weitersurfen können. Damit ist jedoch an ein Surfen im gewohnten Sinne nicht zu denken. Maximal ist der Empfang von Textnachrichten oder Emails möglich – alles andere ist Zeitverschwendung.

Fazit:

DSL ist trotz verbessertem mobilen Netzausbau immer noch die Nummer Eins beim Internetzugang Zuhause. Die Geschwindigkeiten sind zumindest in der Stadt gut bis sehr gut. Die Preise für DSL liegen bei 30 bis 50 Euro im Monat. Hier ist aufgrund dessen, dass man sich länger an einen Anbieter bindet ein Preisvergleich unbedingt zu empfehlen. Auf dem Land kann ein schnelles mobiles Internet jedoch von Vorteil sein.

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