Drucker fürs Homeoffice

Zu einem Arbeitsplatz gehört auch heute immer noch ein Drucker dazu. Schließlich muss man, auch wenn man das Homeoffice nur gelegentlich nutzt immer mal etwas ausdrucken: Sei es dass man einen Brief verschickt oder seine Belege abheften möchte. Und die Geräte sind auch nicht so teuer, dass man so eine Anschaffung lange überlegen muss. Das Überlegen beginnt dann erst bei der Wahl des Druckers, und der Drucktechnik.

Farbe oder Schwarz-Weiß

Eigentlich sollte man meinen, dass man sich heutzutage durchaus Farbausdrucke leisten kann. Doch das Problem ist eher ein Problem des Druckvolumens. Also wie oft im Monat druckt man tatsächlich? Hat man tatsächlich täglich etwas zu drucken, oder ist das nur 1-2 Mal die Woche, und dann länger wieder nicht? Farbausdrucke sind sicher schick, wenn man diese öfters in Händen hält, oder anderen Leuten gibt. Ansonsten reicht in der Regel auch ein SW-Ausdruck.

Tintenstrahldrucker trocknen ein

Das große Problem bei Tinte ist, dass sie eintrocknet. Und das nicht nur in der Patrone selbst, die irgendwann mal leer ist, sondern auch im Druckkopf. Dieser muss vor dem Drucken dann gereinigt werden,sonst ist der Ausdruck schlicht unbrauchbar. Hierfür nutzt der Drucker Tinte, relativ teure Tinte. Es werden also zunächst mal die Düsen ‚durchgeblasen‘. Es kann vorkommen, dass der Ausdruck dann noch Streifen hat, weil die Reinigung nicht 100% ig war. Dieser Vorgang dauert eine gewisse Zeit.

Schwarz-Weiß-Laser sind stets einsatzbereit

Das Eintrocknen kann einem bei einem SW-Laser nicht passieren. Dieser ist immer druckbereit und auch der erste Ausdruck ist schon perfekt. Die Farbe wird hier über Tonerpartikel, die ein ganz feiner Staub sind, aufs Papier gebracht. Selbst wenn man einen Monat nicht gedruckt hat gibt es normalerweise keine Probleme. Die Tonerkartusche reicht je nach Ausführung, Tonermenge und natürlich Anwendung für 1.000 bis 10.000 Ausdrucke.

Farblaserdrucker

Der Fablaserdrucker arbeitet genauso wie der SW-Laserdrucker, nur dass er statt einem Toner gleich vier hat: Magenta, Cyan, Yello, Black. Damit sind die Kosten entsprechend 4x so hoch wie bei reinem SW-Druck. Die Farben kann man jedoch separat wechseln.

Kosten abschätzen

Wer nur die Anschaffungskosten betrachtet macht eine Milchmädchenrechnung. Wichtig ist unbedingt die Verbrauchsmaterialien mit in die Kalkulation einzubeziehen, und am Besten über einen Zeitraum von 3 Jahre. Wer schon einen Drucker ins Auge gefasst hat sollte jedoch unbedingt vor dem Kauf die Druckkosten berechnen. Auf der Seite von printer4you muss nur die Anzahl der monatlichen Ausdrucke in sw und Farbe angeben und erhält dann die Kosten für den 3 Jahreszeitraum.

Fazit:

Wer wirklich nur am Wochenende was ausdrucken muss sollte von einem Tintenstrahldrucker Abstand nehmen. Genügt SW ist ein SW-Laser die erste Wahl. Wer täglich druckt kann durchaus zum Tintenstrahldrucker greifen, vor allem wenn man noch Fotos ausdruckt. Wer viel und schnell drucken will wird sicher den Farblaser bevorzugen.

Der Farblaser Samsung Xpress C480FW kostet in der Anschaffung 220 Euro. Mit 100 SW und 25 Farbseiten pro Monat kommt man auf 376€ in 3 Jahren – akzeptabel. Bei 250 SW und 150 Farbseiten liegt man jedoch schon bei 1123 Euro.

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