Die Kommunikations-App Slack

Die Kommunikation in Unternehmen ist teilweise unpraktisch. Will man dem Kollegen persönlich sagen was man wollte oder musste zum Telefon greifen, oder eine E-Mail senden. Das Telefon lenkt vom Arbeiten ab und das Postfach läuft über. Alles keine Lösungen die man gerne nutzen möchte.

Hier setzt nun das Gruppenchatprogramm Slack, von Stewart Butterfield an. Eigentlich war die Entwicklung des Programms ein reiner Zufall, denn der Gründer und Entwickler des Programms waren darauf aus Onlinespiele zu entwickeln. Entstanden ist jedoch die Kommunikations-App Slack, welche bereits in Amerika sehr erfolgreich ist und in bekannten Büros und Unternehmen eingesetzt wird.

Slack ist dehr erfolgreich

Slack gibt es seit 2014 und bereits jetzt hat das Unternehmen dahinter zahlreiche nennenswerte Erfolge feiern können. Die Idee und das interne Werkzeug
Eigentlich entstand das Programm als reiner Zufall denn der Gründer wollte sich die Kommunikation mit seinen Kollegen erleichtern und so die Produktion und Entwicklung von Spielen vereinfachen. Das Nebenprodukt erwies sich aber als Erfolg und man schuf eine eigene Plattform für Slack. Irgendwann stellt das Team um Stewart Butterfield fest, dass ein Arbeiten ohne dieses Tool fast undenkbar ist. Nun stellt sich natürlich die Frage, was dieses Tool so besonders macht und warum so viele Unternehmen das Programm nutzen. Diese Antwort lässt sich sicherlich anhand der Funktionen erläutern.

Das kann Slack

Anfänglich dachte man Slack würde ähnlich wie Skype funktionieren, doch es zeigte sich, dass es erhebliche Unterschiede gibt. Auf Skype kann man einen Videoanruf tätigen oder einen Gruppenanruf. Bei Slack hingegen kann man im Chat unterschiedliche Gruppen zusammenstellen. Standardmäßig sind diese Gruppenchats offen, sodass wirklich jeder Kollege hineinsehen kann. Ist das beispielsweise nicht gewünscht dann kann man den Chat auf den Privatmodus stellen.

Datenaustausch ist inbegriffen

Im Chat selber kann man aber nicht nur Nachrichten versenden, sondern auch Dateien und Links posten. So entsteht eine vereinfachte Kommunikation. Das sind zumindest die Grundfunktionen des Programms. Auf Wunsch hin kann dieses aber auch mit Programmen wie der Dropbox oder Google Drive zusammengelegt werden. Dadurch entsteht eine noch breite Verwendungsmöglichkeit.
Kurze Übersicht über die Funktionen:

  • Channels lassen sich einrichten, beliebig viele.
  • Wer an den Chats teilnehmen darf kann festgelegt werden.
  • Aufbau wie in einem Chatraum.
  • Dateien lassen sich hochladen.
  • Suchfunktion ermöglicht die schnelle Auffindung bestimmter Nachrichten.
  • Kann mit vielen Diensten verknüpft werden, beispielsweise Dropbox usw.

Welche Vorteile bietet das Programm

Nun fragt man sich sicherlich auch welche Vorteile dadurch entstehen. Es gibt so einige Vorteile der Größte ist jedoch, dass man nicht nur leichter Nachrichten versenden kann, sondern auch die Archivierung der Nachrichten ermöglicht wird. Man kann also alle Nachrichten archivieren, was wiederum bei der Nachrichtenfindung besonders vorteilhaft ist.

Welche Plattformen unterstützt Slack

Um das Programm nutzen zu können benötigt man einen Browser. Dieser kann auf IOS, Android oder MAC konfiguriert sein. Somit deckt das Slack Programm alle wichtigen Anbieter ab und es kann von jedem Unternehmen verwendet werden. Um das Programm nutzen zu können muss man sich bei Slack anmelden. Das kann man unter Slack.com vornehmen. Nun müssen sich natürlich auch die Kollegen dort registrieren. Die Nutzung des echten Namens ist sicherlich sehr sinnvoll, gerade im beruflichen Umfeld.

Kostenlos und trotzdem nützlich

Das Slack Programm und auch die Anmeldung ist kostenfrei, jedoch ist die Nachrichtenanzahl begrenzt auf 10.000. Pro Account stehen 5 Gbyte zur Verfügung. Danach wird es kostenpflichtig. Das Programm schlägt dann mit 8 US-Dollar ein. Dafür bekommt man den Standardzugang mit 10 GByte Speicherplatz und unbegrenzten Nachrichten. Für 20 US-Dollar im Monat bekommt man dann GByte Speicherplatz.

Tipp:
Slack kann man in deren Website nutzen. Besser ist es jedoch den Client herunter zu laden und zu installieren. So ist man unabhängig vom Browser und hat immer ein separates Fenster. Wer nur Nachrichten austauschen will kann auch die Slack App nutzen. Wenn man jedoch am PC arbeitet ist der Client besser, da man dann per Copy & Paste gleich immer URLs, Codefragmente oder Dokumente teilen kann.

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