Der optimale PC – Peripherie

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Welche PC-Hardware sinnvoll ist hängt von den jeweiligen Anforderungen ab. Für welche Tätigkeiten soll der PC geeignet sein, und wie und in welchem Umfang wird er genutzt.

PC oder Notebook

Für einen Arbeitsplatz, der täglich mehrere Stunden genutzt wird, ist ein PC in der Regel die bessere Wahl. So kann man einen PC leistungsfähiger gestalten und auch besser in die Peripherie einbinden als ein Notebook. Das liegt hauptsächlich an Anschlüssen, die beim PC in größerem Umfang vorhanden sind. Beim Notebook besteht die Möglichkeit über eine Dockingstation die Peripherie permanent anzuschließen. Das ist wesentlich einfacher als jedesmal alle Kabel einzeln anzustöpseln. Besteht allerdings kein Bedarf das Notebook irgendwohin mitzunehmen ist der PC hier immer im Vorteil, allerdings natürlich vielleicht nicht so schick und elegant.

Monitore

Der Bildschirm

PC-Bildschirme sind schon für etwas über 100 Euro zu bekommen (21,5″ Displays
), die größeren 23-24-Zoll-Monitore sind ab etwa 125 Euro erhältlich. Die Größe des Displays hat mit der dargestellten Pixelanzahl nichts oder nur wenig zu tun. Vielmehr ist es so, dass die Auflösung gleich ist. So stellen PC-Monitore in der Regel 1920×1880 Bildpunkte dar. Je nach gewählter Displaygröße ist das Bild dann etwas größer. Wer viel am PC arbeitet sollte sich über die gleichzeitige Verwendung von zwei Monitoren Gedanken machen. Diese können unterschiedliche Inhalte anzeigen. So kann man beispielsweise auf dem einen Monitor bequem programmieren und auf dem anderen die Ergebnisse anzeigen lassen, ohne jedes mal die Fenster zu verschieben. Natürlich muss der PC hier zwei Monitor-Ausgänge haben.

Maus und Tastatur

Bei Maus und Tastatur scheiden sich die Geister. So bevorzugen viele eine Infrarot- oder Bluetooth-Tastatur bzw. -Maus. Das hat den Vorteil, dass man auf dem Schreibtisch eine optimale Bewegungsfreiheit hat. Auch die lästigen Kabel fallen weg. Allerdings hat es auch den Nachteil, dass man öfters mal die Maus/Tastatur aufladen, oder die Batterien wechseln muss. Wer viel am PC arbeitet wird das schnell als lästig empfinden. Ein kleiner Nachteil kann auch sein, dass man die Maus öfters mal suchen muss.

Drucker

Ist mehr als ein einziger PC vorhanden so stellt sich die Frage, ob man den Drucker an diesem einzelnen PC anschließt und über Freigaben arbeitet. Man gestattet dann anderen PCs diese Peripherie mit zu nutzen. Das hat den Nachteil, dass der eine PC immer eingeschaltet sein muss, wenn man beispielsweise etwas ausdrucken möchte. Wer also öfters mal vom Notebook oder Tablet aus drucken möchte sollte lieber zum Netzwerkdrucker, wie dem Brother HL1210W, greifen. Gerade in kleineren Büros hat das den Vorteil, dass auch Besucher einfach mal was ausdrucken können.

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Multifunktionsdrucker vs Scanner

Separate Flachbettscanner bieten meist eine bessere Qualität als die Scanner in Multifunktionsdruckern. Das ist gerade im Bereich Bildbearbeitung besonders wichtig. Kommt es nur darauf an Dokumente zu archivieren oder zu kopieren ist ein Multifunktionsdrucker meist ausreichend, zudem er komfortabler zu bedienen ist. So ist ein Kopieren in der Regel auch ohne einen eingeschalteten PC möglich.

NAS vs externe Festplatte

An einem Einzellatz-PC genügt es meist die Daten auf einer externen Festplatte zu sichern. Über USB 3.0 sind die Daten schnell übertragen. Für kleinere Büros mit mehreren Arbeitsplätzen bietet sich an Daten über ein NAS (Network Attached Storage) auszutauschen und auch auf dem NAS zu sichern (Backup). Über ein NAS ist je nach Konfiguration auch ein externer Zugriff möglich. Der Stromverbrauch eines NAS ist relativ gering. Über Wake on LAN lässt es sich auch über das Internet hochfahren.

Strom sparen

Zwar schalten PCs und Notebooks sich nach einer gewissen Zeit in einen Stromsparmodus, oder sogar in den Standbymodus, dennoch verbrauchen sie dabei Energie. das gleiche gilt auch für Monitore und Drucker. Schaut man auf die werte, die ein Gerät dabei verbraucht, so sind das in der Regel Werte von unter einem Watt. Hat man allerdings eine gängige Ausstattung von einem PC, einem Notebook, zwei Monitoren, einem Drucker, Lautsprecher so kann sich das schnell auf einen Verbrauch von 100 KWh im Jahr summieren. Hier ist es sinnvoll die gesamte Elektronik über einen einzelnen Schalter auszuschalten. Das spart nicht nur Energie sondern auch Zeit. Mehrere 3fach-Steckdosen miteinander zu koppeln ist weniger empfehlenswert, da diese für so hohe Belastungen nicht ausgelegt sind. Sinnvoller sind gute Steckdosenleisten beispielsweise von Kaiserkraft.de, die nicht nur gleich mehrere Stecker aufnehmen können sondern sich auch am Schreibtisch festschrauben lassen. Damit lassen sich die Kabel optimal verlegen (Kabelbinder) und geben keinen unschönen Kabelsalat unter dem Schreibtisch.

Fazit:

Die Kernfrage beim Einrichten eines PC-Systems ist die, wie viele Sytsme zusammen arbeiten sollen. Sobald zwei oder mehr PCs zusammen kommen empfiehlt es sich auch die Peripherie (Backup/NAS) und Drucker auf den gemeinsamen Zugriff hin auszulegen. Allerdings gelten diese Überlegungen nicht nur für weitere Arbeitsplätze, sondern für zusätzliche Notebooks, Tablet-PCs.

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