Die letzte und abschließende Möglichkeit Geld aus seiner Onlinepräsenz zu schlagen ist der Verkauf der Domain. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist der Verkauf über die Domainplattform sedo. Die Anmeldung und das Einstellen der Domain ist kostenlos. Wird die Domain verkauft fallen 10% Gebühren für den Vermittler sedo an. Der zu erzielende Preis hängt nicht nur vom Namen ab, sondern auch von der Popularität der Seite. Hierzu zählen die Anzahl der Besucher & Pageviews, die Zielgruppe und eventuelle Werbeeinnahmen. Auch den Google Pagerank und Ihr Alexa-Ranking solten Sie angeben. Je mehr dieser Daten Sie beim Verkauf bereitstellen umso seriöser wirken Sie. Das steigert den Preis für das Projekt. Neben dem Verkauf zum Festpreis oder gegen Gebot bietet sedo auch Auktionen an. Eine weitere Möglichkeit ist das Versteigern bei Ebay. Wichtig ist aber in jedem Fall das Angebot einer breiten Masse zugänglich zu machen – egal, ob bei sedo oder Ebay. Schreiben Sie auf Ihrer Website / in Ihrem Blog über Ihre Verkaufsaussichten. Denn nur wenn genügend Interessenten da sind wird die Auktion auch für Sie interessant;-)
Beispiel Basic Thinking
Im Januar 2009 verkaufte Robert Basic seinen Blog Basic Thinking über ebay. Knapp 80.000 mal wurde die Ebay-Auktion aufgerufen und 132 Angebote abgegeben. Bereits am ersten Tag stand das Gebot bei 20.000 Euro. Letztendlich erzielte er damit dabei einen Erlös von 46.902 Euro.
Interessant ist die Chronik des Verkaufes, der im Stile von Guerilla-Marketing begann. Bereits im Dezember 2008 gab es erste Gerüchte um den Verkauf von Basic Thinking. Der Blog war zu diesem Zeitpunt der Meistgelesene in Deutschland und führte zahlreiche Hitlisten an. 250.000 Pageimpressions verzeichnete der Blog im Dezember. Dementsprechend groß war schon das Interesse an den Spekulationen. Im Januar dann verkündete Robert Basic den Blog bei Ebay zu versteigern. Da war aber das Interesse seiner Leser, der gesamten Blogosphäre und auch der Medien bereits geweckt. Was dann folgte war bislang beispiellos. Interiews in Zeitungen (Bild, SZ, Focus , PC WELT, IPRO), reinen Onlineportalen (Topnews,) und sogar im Fernsehen führten sogar zu einem Zusammenbruch des Servers. Der Blog erzielte 2008 Werbeeinnahmen in Höhe von 37.000 Euro. Angesichts der nicht unrealistischen Steigerungsmöglichkeiten ist der Kaufpreis eher als günstig einzustufen. Allein die Medienaufmerksamkeit auf den neuen Besitzer Serverloft ist die 46.000 Euro wert.
Stimmen aus der Blogospäre:
Alles2.0, AllesWasBewegt, Assiprinz, Build, DWiS, Dropaline, Fensterplatz, Fischmarkt, FGW, O.Gassner,GIF, Gongmeditation, Grundlagen Computer, Hilfe beim Leben, impuls2008, R.Jorberg, S.Jung, U.Kutting, Levi, Lupe, Mifupa, Milchrausch, MX, myBasti, netbuzzr, Oberlehrer, Polizistin, pr-ip, Querblog, Korsti, Regiobayern, Seo, SOS, Sichelputzer, Solvium, D.Stingl, Techbanger, Tom, Upload, Videozeiger, Webwriting, xtown
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