Blog bei WordPress.com

Was früher die Homepage war, ist heute der Blog. Internetnutzer wollen nicht mehr nur konsumieren, sondern selbst ein Teil des Webs sein. WordPress ist die meist genutzte Blog-Plattform. doch viele scheuen die Installation, und die ganze Technik, die damit verbunden ist. Aus diesem Grund wollen wir uns mal die Community Plattform von WordPress genauer ansehen. Die Plattform ist aus gutem Grund äußerst beliebt, hat aber auch ihre Schwächen. Der Start geht ganz schnell. Es reicht, sich auf de.wordpress.com zu registrieren, eine Adresse@wordpress.com auszusuchen, und schon kann es losgehen. Immerhin haben bereits über 60 Millionen User einen Account bei WordPress.com, also einen Blog bei der offiziellen WordPress-Seite. Dies ist aber nicht das einzige Argument, welches für WordPress spricht.

wp-blue-lDie wichtigsten WordPress.com-Vorteile

  • Gratis: WordPress.com ist wie die Blogsoftware WordPress vollkommen kostenlos. In diesem Fall bedeutet das nichts Schlechtes, der Dienst hat tatsächlich einiges auf dem Kasten.
  • • Bedienung: Jeder, der mit Word zurechtkommt, schafft es auch, einen ansehnlichen Blog mit WordPress zu erstellen. Programmierkenntnisse sind nicht nötig. Sind Texte und Fotos bereits vorhanden, ist der erste Blogpost in weniger als einer halben Stunde online. Wie so ein Blog aussehen kann, und wie viele das auch in Deutschland nutzen sieht man schon bei der Blogsuche von Bloggerei. Siehe beispielsweise die Seite von Carsten Maschmeyer (hier bei wordpress.com) und viele ander Promis wie die Stones.
  • Plug-ins & Themes: Beim ersten Start ist die Auswahl an Vorlagen zwar übersichtlich, im Web stellen andere Nutzer aber tausendfach weitere dieser „Themes“ bereit – viele davon kostenlos. (Siehe auch http://theme.wordpress.com/) Hier ist für jeden eine passende Designvorlage dabei. Dazu kommt eine Riesenauswahl sogenannter Plug-ins. Mit diesen Zusatzprogrammen lässt sich der Blog aufmotzen und individueller gestalten, beispielsweise mit schicken Bildergalerien, Videos oder Informationstickern.
  • Google-Ranking: Die WordPress-Entwickler legen großen Wert auf Suchmaschinenoptimierung. Das bedeutet, dass WordPress-Blogs bei Google-Suchanfragen gute Chancen haben, weit oben in der Trefferliste zu landen. Darüber hinaus sendet WordPress bei der Veröffentlichung neuer Blogposts automatisch ein Signal an Suchmaschinen, sodass die schnell gefunden werden.
  • Support: Bei Problemen einfach mal hier im Tipps-Archiv stöbern oder Google fragen. Durch die große Nutzerbasis von WordPress sind Hilfestellungen zu fast allen Problemen rasch gefunden. Dazu reicht es in der Regel die Frage plus „Wordpress“ einzutippen, und die Lösung ist nicht weit.

WordPress-Nachteile
Kein Vorteil ohne Nachteil. Die große Popularität hat WordPress zu einem beliebten Angriffsziel von Hackern gemacht. Erst im April knackten Angreifer die Passwörter Zehntausende Nutzer und schleusten Schadcode auf die entsprechenden Internetseiten. Vor solchen Attacken schützen sichere Passwörter und aktuelle WordPress-Versionen. Dieser Aufwand entfällt bei wordpress.com, da hier ja die wirklichen WordPress-Profis sitzen. Zweiter Nachteil: WordPress ist vom Aufbau zwar simpel, wer aber eine richtig schicke Internetseite mit einem gut funktionieren CMS („Content Management System“ zur Verwaltung von Artikeln) benötigt, muss in der Regel doch einige Arbeit hineinstecken oder eine Agentur beauftragen, damit auch alles passt. Für die ersten Schritte ist wordpress.com aber eine gute Alternative zum selbstgehosteten Blog.

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