Apples iPad ist im Prinzip ein Multitouch-Tablet zum Surfen, Lesen und Nutzen der Apps aus dem iStore. Das Hauptmerkmal ist das große Display des iPad. Dazu ist es auch noch erstaunlich flach. Von den Abmessungen liegt es in der Größe eines Netbooks. Was kann das iPad alles – ist es auch so leistungsfähig wie ein Netbook oder sogar besser? Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen.
Prozessor
Das iPad wird von einem Single-Core ARM-Prozessor angetrieben, und läuft mit 1 GHz. Dazu kommt das RAM, dies sind nur 256 MByte DDR2 aus dem Hause Samsung. CPU und RAM sind sind also schon einem Netbook deutlich unterlegen.
Betriebssystem
Auf dem iPad läuft das Betriebssystem iPhone OS, und somit auch alle Apps aus dem iStore, die auch auf dem iPod und iPhone laufen. Spötter nennen das iPad auch nur einen iPod XL;-) Das Betriebssystem des iPad ist prinzipiell multitaskingfähig – man kann mehrere Anwendungen parallel ausführen, und auch zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln.
Abmessungen und Gewicht
Das iPad ist gerade mal 24 x 19 cm groß – also ca. 6 cm kleiner als ein DIN A4 -Blatt, und 1,3 cm dick.
Display
Das Display gibt es nur in einer Größe und die ist 9,7-Zoll. Die Auflösung beträgt 1024 x 768 Pixel, wobei die Pixel mit 132 dpi fast doppelt so dicht stehen wie bei einem herkömmlichen Monitor. Das Bild ist dementsprechend auch schärfer. Außerdem ist das Display sehr strapazierfähig. Man hat also nicht sofort ganz viele Kratzer.
Netzwerk / Verbindung
Das iPad kann per WLAN oder je nach Ausstattung auch mit 3G, also UMTS Verbindung zur Umwelt aufnehmen. Die zusätzliche UMTS-Unterstützung schlägt mit 100 Euro zu Buche (siehe Preise iPad). Wenn Sie das iPad tatsächlich nur zu Hause verwenden wollen können Sie sich diese 100 Euro sparen. Der Wiederverkaufswert von iPads ohne UMTS dürfte jedoch um einiges geringer sein, als der mit UMTS. Das iPad hat zudem Bluetooth.
Software
Im iPad ist bereits eine Hand voll Software vorinstalliert. Der E-Book-Reader iBooks lässt Sie per Fingerstreich durch die E-Books blättern – die Schriftgröße ist anpassbar. Zum Surfen steht der Apple Browser Safari bereit. Flash funktioniert am am iPod leider nicht.
Sonstiges:
Der Akku des iPad soll rund 10 – 12 Stunden halten – das ist eine ganze Menge. Die Anschlüsse beim iPad bestehen aus einem Klinkenstecker und einem Anschluss zum Aufladen und einer Verbindung zum PC via USB. Ein Zugriff auf das Dateisystem des iPad ist allerdings von Haus aus nicht möglich. Wohl aber haben das einige Hacker schon geschafft …
Fazit:
Mit dem iPad ist Apple wieder ein großer Wurf gelungen, wenigstens in Sachen Marketing. Auch dürfte Apple am iPad ganz gut verdienen. Das iPad ist ein witziges Gadget, das man schon haben möchte, auch wenn der Preis etwas zu hoch ist. Die vielen Apps, die am iPad laufen machen es so interessant, vor allem wenn man kein iPhone hat;-) Gerade Menschen, die nicht kein Interesse an einem Note/Netbook haben sind, dank der einfachen Bedienbarkeit, die vornehmliche Zielgruppe. Denn von der Leistung bleibt es hinter den meisten Notebooks und Netbooks zurück. Der Erfolg gibt Apple recht – jetzt ist die Konkurrenz gefragt.
Schlagwörter: Apple, iPad
Diese Artikel könnten Sie interessieren:
Apple’s MacBook Pro MC374D/AMacBook’s von Apple zeugen meist von guter Leistung und Qualität, und gelten als Lifestyle-Objekte. Mit einer recht geringen Größe von 13 Zoll, wird hier das [...]
Einen Blick auf Apple LionInteressiert dürfte der Blick vieler auf das “Back to the Mac” Event vor einigen Tagen gelegen haben. Neben dem neuen MacBook Air, präsentierte Steve Jobs auch [...]
iPod nano MultitouchApple hat den iPod überarbeitet und auch den iPod nano mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm ausgestattet. Der iPod Nano wurde auch etwas kleiner. Er ist jetzt [...]
Evernote jetzt für Apple iPadSeit Samstag wird das neue iPad von Apple in den USA ausgeliefert. Gleichzeitig steht eine passende Version von Evernote im Apple App Store bereit. Mit [...]
Ist der MAC der bessere PC?Vor einigen Jahren war in der Medienwelt ein Arbeiten nur am eleganten stylischen MAC denkbar. Für den Otto-Normalverbraucher hingegen war der Windows-PC das Mass aller [...]
Was meinen Sie dazu?